Aachen – historisch und lebendig

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Die Stadt Aachen ist ein uralter aber auch sehr lebendiger Lebensraum. Denn schon in der Jungsteinzeit siedelten hier nachweislich die ersten Menschen.

Die Kelten und dann die Germanen mochten diesen Ort, den sie „Ahha“ nannten – dies bedeutet Wasser und ist der Ursprung des Stadtnamens von Aachen. Später ließen es sich die Römer gut gehen, in ihrem damaligen Aquae Granni, benannt nach Grannus, dem keltisch-römischen Gott des Heilens. Dieses besonders heiße und schwefelhaltige Wasser, welches schon seit Jahrtausenden den Menschen Linderungen für viele ihrer Krankheiten verschafft, hat sicher auch Karl den Großen dazu bewogen, seine Kaiserpfalz hier zu errichten und seine Kaiserkapelle, den heutigen Aachener Dom bauen zu lassen. Nach einem verheerendem Großfeuer, welches 1654 einen Großteil der gotischen Innenstadt Aachens vernichtet hatte, entstand der Satz: „Was das Feuer zerstört hat, baut das Wasser wieder auf“. Denn damals war der Badearzt François Blondel mitverantwortlich für den Wiederaufbau Aachens zu einer mondänen Kurstadt, mit vielen Casinos und Ballsälen. Hier wurde hochherrschaftlich gekurt und gefeiert. Denn ob es Casanova, Zar Peter der Große, Friedrich der Große oder auch Georg Händel war – alles, was Rang und Namen hatte, traf sich hier.

Europäisches Kulturerbe

Im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande gelegen, ist Aachen nicht nur eine interkulturelle Stadt. Aachen profitiert auch von dem schönen Umland. Umgeben von der Maas und der Wurm und eingebettet zwischen der reizvollen Eifel und dem Hohen Venn, liegt Aachen in einem Talkessel, der das Leben hier auch klimatisch begünstigt, denn hier herrschen ausgeglichene Wetterverhältnisse. Ein Grund mehr, um diesen besonderen Kulturstandort mit seiner schönen Umgebung zu besuchen. Nicht nur der Domschatz als Unesco-Weltkulturerbe ist eine von den vielen bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Über die Route Charlemagne und sein Centre Charlemagne – im Katschhof – kann man sich auf den Weg machen zu den vielen interessanten Gebäuden und Plätzen Aachens – sie sollen einem nicht nur die Entwicklung verdeutlichen: Europa einst und in Zukunft. Ob es jetzt das Alte Rathaus ist, erbaut auf den Trümmern der Kaiserpfalz, oder das Glashaus wie auch der Blüchelpalast – hier kann man nicht nur Geschichte hautnah miterleben, sondern auch den Blick in die Zukunft wagen und sich über sämtliche Sehenswürdigkeiten und Kultur-Highlights erkundigen.

Aachen bietet viel

Als Heilbad anerkannt, besonders prämiert und von 30 heißen Schwefel-Natrium-Quellen versorgt, versetzt einen die modern aufgebaute Carolus-Therme über ihre große und vielfältige Thermalwelt, Saunawelt und Schlemmerwelt, nicht nur in eine einmalige Wellness- und Wohlfühloase, sondern soll einem auch die über 2000jährige Bädergeschichte dieser besonderen Kurstadt nahe bringen. Zwei Kurparks und der Stadtpark bieten viel Platz zum Flanieren und Erholen im Grünen. Vom hochgelegenem Drehturm Aachen wird einem ein schöner Blick über die gesamte Stadt und ihre Umgebung geboten. Das Elisenbad und das Casino erinnern wieder an die mondänen Zeiten dieser Gegend. Und nicht zuletzt die reichhaltige und vielfältige Gastronomie – mit ihren kulinarischen Spezialitäten – verspricht einem einen genussvollen Aufenthalt – in dieser europäischen Kulturstadt. Damals wie heute wird einem schon etwas Besonderes geboten, wenn man Aachen und seine schöne Umgebung besucht.

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Christina
Christina ist die HRS Expertin für berufliches Reisen. Sie kennt stets die neusten Businesshotels und Restaurants, hat immer die besten Travel Hacks parat und weiß, wie man auf dem Businesstrip am effektivsten seine knappe Freizeit nutzt. Christinas Lieblingshotels sind das Hotel Zoo Berlin, das QVEST in Köln, das Boutique-Hotel Constanza in Barcelona und das Design-Hotel Ekies all senses in der griechischen Region Chalkidiki. Was ihrer Meinung nach bei keiner Reise fehlen darf? Am Abend ein schönes Steak im Hotelrestaurant und ein Moscow Mule an der Hotelbar.