Meine italienische Reise: Donnafugata Golf Resort auf Sizilien

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Landung auf dem Catania International Airport, willkommen Sizilien. Die ganze Inseln war bei meiner Ankunft von einer unendlichen Blütenpracht geschmückt und ich weiß nun endlich, woher meine Sehnsucht nach dem Süden stammt.

Genau die richtige Reisezeit, um die großartigen Tempel, Theater und Paläste zu besichtigen, die Griechen, Römer und Araber auf der Insel erbaut haben. Die Reise führte uns ins jedoch nicht zu den Tempeln und Palästen, sondern ins Donnafugata Golf Resort & Spa. Ein 5-Sterne-Luxus-Hotel und der perfekte Ort, um Golf zu spielen.

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Sizilien hat sich in den letzten Jahren zu einer Golferdestination entwickelt und man kennt das Donnafugata als Austragungsort der Sizilien Golf Open aus den Medien. Das Donnafugata Golf Resort ist eine Autostunde vom Flughafen Catania und unweit von Ragusa entfernt. 
Zu ihm gehören zwei großartige Golfplätze – einer wurde von Gary Player entworfen – sowie mehrere Schwimmbäder, ein schönes Spa, Saunen und drei Restaurants.

In der unmittelbaren Umgebung gibt es viel Kunst und Kultur. Von hier kann man kulturelle Orte wie Ragusa, Modica oder Donnalucata leicht erreichen. Außerdem liegt hier auch das Schloss von Donnafugata, wo „Der Leopard“ gedreht wurde. Der Leopard von Visconti, nach dem gleichnamigen Roman von Giuseppe Tomasi di Lampedusa ist ein Meisterwerk der Filmgeschichte und einer meiner Lieblingsfilme.

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Bei uns geht es aber um die Frage: Wo steht die Flagge, ums Golfen nämlich. Tag 1, 8.30 Tee off am ersten Loch des Parkland Golfcourse. Dieser Golfcouse ist von dem bekannten Profi Gary Player designt worden. Er  schlängelt sich zwischen Olivenbäumen durch die Landschaft bis zu den Hängen der Hochebene von Ragusa.

Die Harmonie zwischen Löchern und Gelände lässt nicht nur das Golferherz höher schlagen, die ihn umgebende Natur ist einfach schön. Die typischen Steinmauern der Gegend sind allgegenwärtig; es gibt nur wenige Sandhindernisse, dafür ist das von Bunkern verteidigte Grün umso anspruchsvoller. Kleine Kritik am Platz, der Pflegezustand der Greens und Bunker könnte besser sein. Auch der Sand in den Bunkern ist steinhart, aber wir platzieren unsere Schläge auf dem Fairway.

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Alle 18 Löcher befinden sich auf historischem Terrain. Nur wenige Meter vom Tee des sechsten Lochs zeigt sich eine griechische Nekropole aus dem sechsten Jahrhundert vor Christus. Wir spielen zügig weiter,  bemerken aber an Loch 9 das schöne Amphitheater.

Am zweiten Tag dann erneut Tee-off am frühen Morgen auf dem Südplatz. Dieser Course wurde von Franco Piras entworfen. Die Golfanlage folgt zwei großen Tälern, ein jedes hat einem See zum Mittelpunkt. Die beiden Gewässer sind künstlich angelegt und dienen sowohl als Bewässerungsanlage als auch als eine Art Naturoase.

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Diesmal gibt es keine Unzahl von Bäumen, der einzige Baum am Course ist eine beeindruckende Mittelmeerpinie. Wenn man hier spielt, kann man sich jedoch häufiger vorstellen, einen Tee-Abschlag rüber nach Malta zu schlagen. Am Horizont wartet die imaginäre Fahne eines Golfplatzes von La Valetta.

Vor der Rückfahrt nach Hause machen wir einen Abstecher zum Badeort Marina di Ragusa. Der Ort versprüht sizilanischen Charme und hat einen schönen unberührten Strand, ein wahres Idyll. Im Hotel herrscht eine schöne südliche Atmosphäre, es gibt leckere Canneloni, einen vollmundigen schönen Rotwein und ein großartiges Tirami Su.

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Früher war Sizilien bekannt für die Cosa Nostra und den Clan der Sizilianer, heute ist die Insel – zumindest für mich – eine perfekte Golfdestination. Ich habe die Tage genossen und denke immer noch an ein paar vermasselte Putts und den Blick nach Malta.

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