Happy landing in India. Ankunft am International Airport Mangalore. Es ist heiß und stickig. Alles ist anders und interessant. Von hier aus sind es ungefähr 150 Kilometer nach Madikeri, der Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka, wo sich unser Hotel befindet. Das Hotel Vivanta by TAJ liegt mitten im Regenwald auf einem ruhigen Hügel. Es gehört zu den TAJ Hotels Resorts and Palaces, der größten und ältesten Hotelgruppe Indiens mit Sitz in Mumbai.

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Die Geschichte des Unternehmens begann mit der Eröffnung des Taj Mahal Palace & Tower Hotels in Mumbai im Jahr 1903, das noch heute zu Taj gehört. Taj unterhält 93 Luxushotels respektive Resorts der gehobenen Klasse: 77 in Indien, 16 im Ausland. Die Hotelgruppe verfolgt die Idee, das designorientierte, moderne Indien mit dem traditionellen, mythischen Indien zu verbinden.

Im Hotel Vivanta by Taj Madikeri ist ihr dies wirklich gelungen. Das Hotel bietet einfach alles. 63 Zimmer und Suiten – alles umweltbewusst erbaut, liebevoll eingerichtet, mit wunderschönem Holz, feinen alten Bausteinen. Es ist wirklich ein großartiges Urlaubsresort.

Wir wohnten in einem luxuriösen Zimmer mit Panoramablick auf den Urwald. Es gab ein Bad mit großer Badewanne und einen perfekten Zimmerservice, der rund um die Uhr verfügbar war – und dies übrigens für jeden Gast kostenfrei. Der Außenpool lädt zu einem entspannenden Bad ein und im Fitnesscenter lassen sich eventuelle Pfunde abtrainieren. Das Jive Grande Spa erstreckt sich über drei Etagen und bietet viele Anwendungen mit einem unvergesslichen Blick auf den Regenwald.

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Eine besondere Stimmung, um einfach die Seele baumeln zu lassen. Dazu gibt es ayurvedischen Behandlungen, Yoga und Meditation. Ayurveda boomt, aber vieles das angeboten wird, hat wenig mit den indischen Ursprüngen zu tun.

Hier gibt es Wellness, Esoterik, aber auch traditionelle Ayurvedabehandlungen über drei Wochen mit Aderlass und 100 prozentiger körperlicher Regeneration. Ziel ist es, die Giftstoffe im Körper durch die Behandlungen auszuleiten. Dies ist auch für den weitgereisten Journalisten wirklich außergewöhnlich.

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Das Ferntree, das ganztägig geöffnete Restaurant des Vivanta Hotels, bietet eine internationalen Speisekarte. Wir genossen aber ausschließlich alle erdenklichen scharfen Curry-Spezialitäten aus der Region.

Zum Hotel gehören außerdem 100 Hektar subtropischen Dschungels mit allen Tier- und Pflanzenarten. Nachts dringt die faszinierende Geräuschkulisse des Dschungels bis ins Hotel hinein. Dennoch haben wir gut geschlafen. Und nun wissen wir auch, dass hier die Katzen zu Hause sind und die die teuersten Kaffeebohnen der Welt im Magen fermentieren.

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Zum Frühstück gab es für uns Cappuccino anstelle des berühmten Civet „Katzen“ Coffee, von dem das Tässchen 50 Euro kostet. Ich trat restlos begeistert die Heimreise an und dachte ständig über die fünf Jahre dauernde Ayurveda-Ausbildung in Indien nach. Ayurveda heißt „die Weisheit“ und „Wissen vom Leben“ – und eine solche Heilbehandlung muss ich in diesem Leben noch machen.

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