Hotelpreise in Berlin, Paris, New York & Co. – das zahlen Sie jetzt durchschnittlich für eine Unterkunft

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HRS Hotelpreisradar Q3 2018 global
Die globalen Metropolen auf einen Blick: So viel Geld zahlen Reisende in Q3 2018 für eine Unterkunft in New York, Tokio & Co.

Wer innerhalb Deutschlands in Hotels übernachtet, muss für seine Unterkunft mehr Geld auf den Tisch legen als noch im vergangenen Jahr. Wie aus dem aktuellen HRS Hotelpreisradar* hervorgeht, sind die Preise für ein Hotelzimmer im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 2,2% gestiegen. Während Übernachtungen vor allem in Nürnberg und Berlin teurer geworden sind, blieben die Preise in München konstant – allerdings konstant hoch. Die Isar-Metropole ist für Reisende weiterhin das teuerste Pflaster Deutschlands, kommt aber bei Weitem nicht an internationale Großstädte wie Zürich, London oder New York heran.

Die Metropolen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf einen Blick: So viel Geld zahlen Reisende im dritten Quartal 2018 für eine Unterkunft in Berlin, Wien, Zürich & Co.

Nürnberg ist in Deutschland aktuell der place to be – zumindest, wenn man dem aktuellen HRS Hotelpreisradar glaubt. Laut einer Analyse für das dritte Quartal in 2018 sind die Preise für eine Unterkunft in der zweitgrößten Stadt Bayerns im Vergleich zum Vorjahr um 8,4% gestiegen. Die 90 Euro, die Reisende für ein Hotelzimmer in Nürnberg bezahlen, sind aber immer noch nichts gegen Standorte wie Berlin (104 Euro | +7,2%), Hamburg (111 Euro | +0,9%) und erst recht nichts gegen die die Verhältnisse in München. An der Isar sind die Preise zwar gleichgeblieben, mit 121 Euro für eine Übernachtung bleibt die bayerische Landeshauptstadt aber Spitzenreiter in Sachen Hotelpreise. Wesentlicher Treiber für den stattlichen Preis: das Oktoberfest, das bekanntlich in das dritte Quartal fällt.

Anders verhält es sich mit den Standorten, in denen sich die Hotellerie neben Touristen vor allem über Messebesucher freut. Davon profitieren beispielsweise Stuttgart (103 Euro | +6,3%) und Hannover (97 Euro | +4,3%); zwei Städte, die im Gegensatz zu Frankfurt am Main (102 Euro | -1,9%) und Düsseldorf (93 Euro | -4,1%) preislich zugelegt haben. Die günstigste deutsche Großstadt, die HRS unter die Lupe genommen hat, bleibt Dresden (82 Euro | -1,2%).

Traumsommer lässt Hotelpreise in Europas Süden sinken

Die europäischen Metropolen auf einen Blick: So viel Geld zahlen Reisende im dritten Quartal 2018 für eine Unterkunft in London, Paris, Barcelona & Co.

Verglichen mit europäischen Metropolen sind die Hotelpreise in Deutschland moderat. Besonders in Zürich (185 Euro | +3,4%), London (176 Euro | +1,1%) und Amsterdam (149 Euro | +2,1%) sowie in den skandinavischen Ländern sind die Kosten für eine Unterkunft weiterhin happig. Verhältnismäßig attraktiv im dritten Quartal waren die Großstädte im Süden Europas. Der Grund, warum die Preise in Barcelona, Lissabon oder Athen im Vergleich zum dritten Quartal in 2017 merklich gesunken sind, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit am Wetter. Weil der Sommer in ganz Europa traumhaft war, zog es weniger Touristen in den Süden – was sich im Ergebnis auch in den Preisen für Hotelübernachtungen widerspiegelt.

Weltweite Hotelpreise: Peking boomt, New York bleibt spitze

Die globalen Metropolen auf einen Blick: So viel Geld zahlen Reisende im dritten Quartal 2018 für eine Unterkunft in New York, Tokio & Co.

Mit Blick auf die globalen Destinationen sticht vor allem Peking im dritten Quartal 2018 hervor. Die Hotelpreise stiegen hier um 21,5 % auf 96 Euro pro Nacht. Auch Bangkok erfuhr eine kräftige Preissteigerung von 13,3 % auf 85 Euro. Damit liegen die beiden Städte aber eher im unteren Preissegment, verglichen mit den anderen Weltmetropolen. An der Spitze steht nach wie vor New York, hier kostete die Hotelnacht im dritten Quartal im Schnitt 250 Euro. Es folgen Washington mit 192 Euro und Toronto mit 189 Euro. Globales Schlusslicht bildet Kuala Lumpur mit 49 Euro pro Nacht.

HRS Tipp: Buchen Sie Ihre Übernachtung zum richtigen Zeitpunkt

Wie viel Geld Sie als Geschäftsreisender für ein Hotel bezahlen, hängt natürlich von der Destination ab, nicht selten aber auch vom Zeitpunkt der Buchung. Manchmal kann es sinnvoll sein, eine Übernachtung spontan zu buchen; das gilt aber nicht, wenn Messen oder andere große Veranstaltungen in der Stadt sind. Verschaffen Sie sich deshalb schon zu Beginn des Jahres einen Überblick über die anstehenden Veranstaltungen in Ihren Zielregionen, um früh zu planen und entsprechend Geld zu sparen. Oder sichern Sie sich ganz einfach die Vorteile unserers Business-Tarifs: Als myHRS-Kunde sparen Sie bei jeder Buchung bis zu 30% und bleiben flexibel, weil Sie Ihr Zimmer bis 18 Uhr am Anreisetag stornieren können.

*Betrachtet wurden alle nicht stornierten Hotelbuchungen im Zeitraum 01.07.2018 bis 30.09.2018 über das Portal HRS sowie der entsprechende Vorjahreszeitraum. In der Auswahl berücksichtigt wurden sowohl Einzel- als auch Doppelzimmer, mit und ohne Frühstück in Hotels der Kategorien 1 bis 5 Sterne. Ausgewertet wurden Destinationen mit entsprechend großem Buchungsvolumen.

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