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Bozen Schloss Runkelstein: Das Mittelalter fest im Blick Dem Bozener Schloss Runkelstein in Südtirol blieb entgegen vielen anderen Bauten in der Umgebung der mittelalterliche Charakter nahezu komplett erhalten. Erbaut wurde die Anlage im 12. Jahrhundert auf einem beachtlichen Porphyrfelsen als sogenannte Höhenburg. Schloss Runkelstein gliedert sich in mehrere Bauteile auf, die sich um den Burghof herum anordnen: Zu diesen zählen zum Beispiel das viergeschossige Westpalais, das Sommerhaus und der dazugehörige Küchentrakt sowie ein weiterer Palas an der Ostseite. Häufig verwickelt in machtpolitische Auseinandersetzungen wechselten die Besitzer immer wieder. Heute gehört Schloss Runkelstein nach einer Schenkung der Gemeinde Bozen. Die Location erreicht man vom Parkplatz aus in knapp 30 Fußminuten oder man nimmt den Shuttlebus, wenn in Betrieb. Weit über die Grenzen von Südtirol hinaus bekannt ist das Bozener Schloss Runkelstein durch seinen profanen Freskenzyklus: In Bildern erzählt wird von unvergessenen Rittersagen und religiösen Ereignissen, von rauschenden Festen und von verschiedensten Jagdszenen. In Auftrag gegeben wurden die Fresken von den ehemaligen Besitzern, den Kaufleuten Franz und Niklas Vintler gegen Ende des 14. Jahrhunderts. Während der Öffnungszeiten finden täglich um 15 Uhr deutschsprachige Führungen statt, die man nicht versäumen sollte, auch wenn einige Bereiche von Schloss Runkelstein unzugänglich sind. Abgerundet wird der Aufenthalt mit einem Besuch in der Burgschänke. Das geeignete Hotel für einen Aufenthalt in Bozen – ob geschäftlich oder privat – findet man bequem über HRS.de