
Sortieren nach:
Die Bozen Ruine Rafenstein: Ein mächtiger Blickfang Die Ursprünge der Ruine Rafenstein bei Bozen in Südtirol führen zurück bis in das 13. Jahrhundert. Erbaut wurde sie von dem Trienter Bischof Friedrich von Wangen. Wichtige Ziele waren es, die bedeutenden Handelsrouten von Norden nach Süden und umgekehrt zu kontrollieren sowie die Machtvorstellung in Bozen eindrucksvoll zu demonstrieren, obwohl die ursprüngliche Anlage verhältnismäßig einfach gehalten war: Sie bestand aus einem Palas – also einem repräsentativen Saalbau – sowie einem Bergfried als unbewohnter Hauptturm und wurde umgeben von einer einfachen Ringmauer. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg Rafenstein um verschiedene Anbauten erweitert: Die Ringmauer wurde durch einen Zwinger ergänzt, es kam ein Torturm dazu und der Südtrakt der Anlage wurde ausgebaut. Die wichtigste Bauphase wurde im 16. Jahrhundert eingeleitet und die ursprünglich mittelalterliche Anlage spätgotisch umgestaltet. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Nutzung der Burg aufgegeben, seither verfällt sie zusehends. Aktuell werden jedoch Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, um die Ruine Rafenstein wieder zugänglich zu machen. Erreichbar ist die 690 Meter über dem Meeresspiegel liegende Anlage über zwei Anfahrtswege, jeweils von Bozen und Jenesien aus. Das passende Hotel für eine Geschäftsreise oder eine Städtereise nach Bozen kann man bequem und günstig über HRS.de buchen.