
Themenhotels in Landsberg
Top-Businesshotels LandsbergTop-Cityhotels LandsbergTop-Tagungshotels LandsbergSortieren nach:
Die Stadt Sandersdorf-Brehna hat nicht nur eine Geschichte zu bieten – jede dazugehörige Ortschaft kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die zumeist bis in das 11. Jahrhundert zurückreicht. Die historischen Rittergüter sowie das Kloster sind die besonderen Sehenswürdigkeiten von Brehna. Die Stadt- und Klosterkirche ist das Zentrum der Ortschaften. Sie ist von einem rund zwei Hektar großen Park im Landschaftsstil umgeben, der verschiedene Grabmäler des Klassizismus und der Gründerzeit beherbergt. Von dem ehemals prächtigen Kloster ist nur die Kirche erhalten, im Inneren der Kirche erinnert noch der frühere Nonnenchor an das Leben in den Klostermauern.
Sandersdorf-Brehna ist eine Gemeinde in Sachsen-Anhalt. Sie liegt etwa fünf Kilometer westlich von Bitterfeld-Wolfen sowie 20 Kilometer nordöstlich von Halle an der Saale. Mit dem Auto erreicht man die Gemeinde über die A 9. Über Halle an der Saale und Bitterfeld gelangt man mit der Bahn nach Brehna. Zudem liegt der Flughafen Leipzig/Halle nur 35 Kilometer entfernt.
Brehna ist eine Stadt der Mühlen, gleich zwei davon kann man besichtigen. Die Hädicke-Mühle wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Windmühle erbaut. Sie gilt als eine der am besten erhaltenen Mühlen der Region. Besichtigen kann man das Prachtstück vor allem am jährlichen Mühlentag sowie zum Tag des offenen Denkmals. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Schmidt-Mühle, die mehr als 300 Jahre alt ist. Zu besonderen Anlässen wird die historische Mühle für Besucher geöffnet. Einen Besuch wert ist auch das Gutshaus mit seinen Terrakotta-Skulpturen. Das Haus zeigt viele schmückende Elemente mit Formsteinen und Terrakotten aus den Greppiner Ziegelwerken. In der Region um Greppin gab es im 19. Jahrhundert ein reiches und qualitativ hochwertiges Tonvorkommen, was die Grundlage für das Verwenden des Materials in der Region war. Am Gutshaus kann man eine vollplastische Ceres-Skulptur sowie zwei Medaillons besichtigen, die Gemüse- und Obstsorten darstellen. Außerdem gibt es Taufsteine mit zwei fast vollplastischen Götterköpfen und ein florales Fries zu sehen.
Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt wird man auf den Motivbrunnen auf dem Brehnaer Markt treffen. Seine Gestaltung widmet sich der Sage "Die Gans auf den Goldenen Eiern". Nur ein paar Schritte weiter kann man die Distanzsäule entdecken. Sie wurde 1730 an diesem Ort aufgestellt, um anzuzeigen wie viele Postkutschenstunden die wichtigsten Städte der Umgebung entfernt lagen. Diese Säulen aus Sandstein sind sehr selten, weshalb diese Nachbildung aus Hartsandstein einen zweiten Blick wert ist. Ein technisches Denkmal ist der "Universalbagger UB 162", der ein Überbleibsel des örtlichen Braunkohleabbaus ist. Dieses Denkmal und ein Mooreichenstamm mit einem Alter von etwa 4000 bis 10000 Jahren kann man in der Goitzsche besichtigen. Das heutige Naherholungsgebiet rund um den Großen Goitzschesee ist aus einem ehemaligen Braunkohlentagebau entstanden und fasziniert heute mit einer wunderschönen Landschaft und Badestränden.