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Ein entspannter Spaziergang auf der Promenade am Strand oder ein raffiniertes Abendessen mit Meerblick: Das alles kann man im Ostseebad Heringsdorf auf der Insel Usedom haben. Zusammen mit den Dreikaiserbädern Ahlbeck und Bansin bietet das traditionsreiche Bad seit Beginn des 19. Jahrhunderts Besuchern mit der einmaligen Bäderarchitektur und feinstem Ostseestrand viele Möglichkeiten, um Zeit in einer angenehmen Atmosphäre zu verbringen. Die Usedomer Bäder-Bahn verbindet die Bäder miteinander und ermöglicht es, sich flexibel zwischen den verschiedenen Kurorten zu bewegen.
Ostseebäder wie Heringsdorf werden oft als die Badewanne Berlins bezeichnet, denn sie sind von der deutschen Hauptstadt nur wenige Stunden Auto- oder Zugfahrt entfernt. Ob mit der Regionalbahn oder dem eigenen Auto, man gelingt leicht auf die Halbinsel. In den Sommermonaten werden zudem spezielle Charterflüge von Flugunternehmen angeboten. Die Insel Usedom verfügt auch über zahlreiche Unterkünfte, so dass jeder ein Hotel nach seinen Wünschen findet.
Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann das ehemalige Fischerörtchen Heringsdorf als Seebad interessant zu werden. Schon bald zog es Prominenz und Unternehmer in der Sommerzeit in den Ort. Es wurden prächtige Villen in Strandnähe gebaut, die heute die weltweit einmalige Architektur prägen und teilweise unter Denkmalschutz stehen. Man sollte sich nicht wundern, wenn das gebuchte Hotel auch in solcher Villa ist. Jahr für Jahr zieht es rund eine halbe Million Gäste in das Ostseebad. Im Sommer locken vor allem das Meer und die Strandpromenade, die die Dreikaiserbäder und Swinemünde auf einer Strecke von zwölf Kilometern miteinander verbindet. Bei einem Spaziergang können Besucher die Architektur kennen lernen oder von der 508 Meter langen See-Brücke aus den freien Blick genießen. Einen Besuch wert ist auch die Volkssternwarte, das kleine Eisenbahnmuseum im Heringsdorfer Bahnhof sowie die Villa Irmgard, die einem ihrer Gäste, Maxim Gorki, eine Dauerausstellung gewidmet hat.
Heringsdorf bietet nicht nur wunderschöne Landschaften, Seeklima und das Ambiente eines nostalgischen Seebades. Wer hier gut essen gehen möchte, findet einige erstklassige Restaurants, in denen man bei einem Geschäftsessen das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und Meer erleben kann. Zu den besten Restaurants Heringsdorfs zählt das Gourmetrestaurant Bernstein in der Kulmstraße 28. Hier werden mit Blick aufs Meer in eleganten Räumen regionale Gerichte und internationale Küche, vor allem Fisch, auf Sterneniveau serviert. Nicht umsonst erhielt das Bernstein in der Bewertung des Gault Millau 15 von 20 möglichen Punkten. Freunde gehobener italienischer Küche sollten einen Tisch im Da Claudio in der Friedenstraße 16 reservieren. Hier serviert man Klassiker der Cucina Italiana auf Spitzenniveau und genießt aufmerksamen Service in elegantem Ambiente.
Es versteht sich von selbst, dass die meisten Souvenirs des Seebades einen maritimen Hintergrund haben und in diversen Shops vor allem auf der Seepromenade findet man vom Fischerhemd über das Fernrohr bis zu Muschelschmuck alles, was das Meer so hergibt. Die Hotels in Heringsdorf haben oft eigene Souvenirshops oder geben gerne Tipps, wo man schöne Andenken vor Ort kaufen kann. Eines der schönsten Fundstücke aus der Ostsee, der Bernstein, wird bei Ars Baltica angeboten. Hier findet man eine riesige Auswahl wunderschöner Schmuckstücke aus dem „Ostseegold“ von Ringen über Armbänder bis zu Kettenanhängern oder Dekofiguren. Ein typisches Heringsdorfer Produkt sind die Strandkörbe der Heringsdorfer Strandkorbfabrik. Der Transport der voluminösen Körbe ist übrigens kein Problem, denn die Fabrik im Waldbühnenweg 2 schickt jeden Korb per Spedition durch ganz Deutschland. Und wer hat schon einen Strandkorb mit individueller Gestaltung oder Extras wie einem angebauten Tisch oder einem integrierten Radio zuhause? Solcher Mitbringsel erinnert bestimmt an den Aufenthalt im Hotel in Heringsdorf.