
Themenhotels in Hirschaid
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In Hirschaid kann man die Seele baumeln lassen. Im Regnitztal ist die Marktgemeinde idyllisch gelegen – die fränkische Landschaft lädt zu Wanderungen und Radtouren ein. Ganz besonders vielseitig ist die Tour entlang des Main-Donau-Kanals. Wer sich auf den Weg begibt, der wird auch kulinarisch belohnt. Das gute Essen ist in der Region um die Gemeinde zu Hause. Bei einer Rast kann man den regionalen Spargel und die Bierkultur genießen. Auf dem Tisch landen in vielfachen Variationen auch Kürbisse, Meerrettich, Erdbeeren und Ziegenkäse. Eine Spezialität ist der fränkische Whisky. Körper und Geist entspannen können Besucher außerdem in der FrankenLagune. Dort kann man sich bei einer Massage eine Auszeit gönnen oder das Sauna-Angebot nutzen.
Hirschaid ist ein oberfränkischer Markt und liegt etwa zwölf Kilometer südlich von Bamberg am Main-Donau-Kanal. Die Gemeinde liegt ideal an der A 73 gelegen. Mit etwa 50 Kilometer Entfernung ist auch Nürnberg nicht fern, genauso wie das etwa 40 Kilometer südlicher gelegene Fürth. Mit der Bahn und der S-Bahn gelangt man von Hirschaid schnell in diese Städte, wie auch nach Würzburg.
Interessant ist ein Abstecher in das Museum Alte Schule am Kirchplatz. Hier kann man Fossilien und archäologische Funde aus Hirschaid und seiner Umgebung besichtigen. Einige Funde stammen aus einer keltischen Siedlung bei Altendorf und einer Fliehburg auf der Friesener Warte. Im oberen Stockwerk der ehemaligen Schule sind über 300 Krippen aus aller Welt zu sehen. Die Highlights dieser Abteilung sind sicher die Krippen aus Afrika und Südamerika, zu sehen gibt es aber auch typische fränkische Krippen. Ein weiteres Museum ist das Tropfhaus Sassanfahrt. Der Besucher erfährt in dem wahrscheinlich kleinsten Freilichtmuseum Bayerns alles über die zunehmende Bevölkerungsdichte rund um das kleine Rittergut Sassanfahrt. 1784 kaufte Reichsgraf Julius von Soden das Anwesen und gab Menschen auf der Suche nach einem Heim die Möglichkeit sesshaft zu werden. In den Orten Sassanfahrt und Köttmannsdorf entstanden so rund 100 kleine Häuser. Ihren Namen haben die Tropfhäuser von der Größe der jeweiligen Grundstücke: Sie waren exakt so groß, dass das herabrinnende Regenwasser noch auf die Grundstückgrenze tropfen konnte. In dem letzten unveränderten Tropfhaus aus dem Jahr 1790 befindet sich heute ein Museum, das die Bedingungen der Familien zeigt, die hier arbeiteten und lebten. Die Häuser waren 30 qm groß.
Die Region kann man auf dem Regnitzradweg erkunden. Auf etwa 84 Kilometer geht es durch das Regnitztal. Eine parallele Route über 74 Kilometer führt entlang des Main-Donau-Kanals. Auf beiden Strecken kann man Sehenswürdigkeiten wie das Museum Tropfhaus in Sassanfahrt, die Slawenkirche in Seußling, das Levi Strauss Museum in Buttenheim oder das Meerrettichmuseum in Baiersdorf besuchen.