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Zweibrücken – Von Rosen und mystischen Kellergewölben

5 passende Hotels in Zweibrücken

Im späten 12. Jahrhundert tauchte der mittelhochdeutsche Name für Zweibrücken das erste Mal in einer Urkunde auf. Ausschlaggebend für den heutigen Namen der Stadt ist ihre Lage. Eine strategisch wichtige Salzstraße überquerte hier den Schwarzbach, nach und nach entstand hier nicht nur eine Siedlung, sondern auch der passende Name. Seitdem ist viel passiert. Heute lockt die Besucher vor allem der einmalig schöne Rosengarten nach Zweibrücken. Bekannt ist die Stadt außerdem für den Himmelsbergstollen, eine in den Sandstein gehauene Kelleranlage am Himmelsberg. An der namensgebenden Brücke der Stadt gründeten ebenfalls im 12. Jahrhundert die Grafen von Zweibrücken ein Schloss. Heute ist es der größte Profanbau der Pfalz.

Lage: Stadt in der Pfalz

Zweibrücken ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz. Sie liegt unmittelbar an der Grenze zum Saarland. Die Stadt befindet sich etwa 26 Kilometer westlich von Pirmasens, 40 Kilometer östlich von Saarbrücken sowie 55 Kilometer südwestlich von Kaiserslautern. Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die A 8 und die A 6. Von Landau, Saarbrücken und Pirmasens gelangt man auch mit der Bahn nach Zweibrücken.

Kultur: Pfälzische Geschichte erleben

Im Stadtmuseum kann man sich über die vielfältige Geschichte von Zweibrücken informieren. Zu den Schwerpunkten gehören die pfalz-zweibrückische Malerschule mit Vertreter wie Konrad Mannlich, Johann Daniel Hien oder Karl Kaspar Pitz, aber auch das seltene Zweibrücker Porzellan. Tafelgeschirre, Pfeifenköpfe und Messergriffe – weltweit existieren heute nur noch etwa 230 Teile, wovon 74 im Zweibrücker Stadtmuseum zu sehen sind. Sehenswert ist auch die Herzogvorstadt. Dabei handelt sich um eine Anlage aus mehreren Barockgebäuden die in der Zeit von 1762–1772 erstellt wurden.

Freizeitaktivitäten: Die Rosengärten von Zweibrücken

In Zweibrücken sind vor allem Blumenfreunde richtig. In der Stadt befindet sich „Europas Rosengarten“, eine über 50.000 Quadratmeter große Parkanlage, die zu den größten Gärten Europas gehört. Über 60.000 Rosen in 2.000 verschiedenen Sorten kann man hier erschnuppern und in voller Blüte bewundern. Jedes Jahr finden die Zweibrücker Rosentage statt, an denen man hier auch auf andere Fans der stolzen Blume trifft. Wer nach dem Besuch des Rosengartens noch nicht genug hat, der kann auch den Wildrosengarten besuchen, der mit seinem Pendant durch den Rosenweg verbunden ist. Wild-, Park- und Strauchrosen blühen in fast 1000 Arten auf dem fünf Hektar großen Areal. 1740 ließ Herzog Christian IV. um das im türkischen Stil erbaute Lustschloss Tschifflik einen Fasanengarten anlegen. Die größte Barockgartenanlage nördlich der Alpen ist ein beliebter Ort zum Entspannen.