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Luxemburg Fort Thüngen - historische Bauwerke besuchen Im Parc Dräi Eechelen liegt am Hang des Kirchbergs das Fort Thüngen. Der Besucher genießt von hier aus einen atemberaubenden Blick auf Luxemburg, der Hauptstadt des Großherzogtums, sowie auf die tief im Tal der Alzette beheimateten Stadtteile Clausen und Pfaffenthal. Das Fort ist nach dem österreichischen Festungskommandanten Freiherr Adam Sigmund von Thüngen benannt. Es wurde im Jahr 1732 um das bereits bestehende Verteidigungswerk „Redoute du Parc“ angelegt. In das Fort Thüngen konnte man auch von dem Fort Obergrünewald aus durch einen knapp 170 m langen unterirdischen Tunnel gelangen. Das Fort Thüngen umgab ein tiefer Graben und wurde von den Preußen erweitert und abermals verstärkt. Jedoch zwischen 1870 bis 1874 fiel es dem Abbruch zum Opfer, wobei nur die berühmten drei runden Türme von Fort Thüngen erhalten blieben. An der Spitze tragen sie noch heute drei übergroße Eicheln. Daher der luxemburgische Name Dräi Eechelen (frz. Trois Glands). Im Jahre 1990 und 1991 wurden die Grundmauern der ehemaligen Festungsanlage wieder freigelegt sowie die Außenmauern komplett rekonstruiert. Damals gab es auch Pläne, das Fort in das Museumsgebäude des Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean (Museum für Moderne Kunst) zu integrieren, was eine Bürgerinitiative verhinderte. Des Weiteren ist seit einiger Zeit geplant, das Festungsmuseum Luxemburg in das Fort einzugliedern. Eine Entscheidung darüber steht noch aus. Ihre Übernachtung können Sie preiswert auf HRS.de buchen.