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Der Hauptbahnhof Hannover steht auf Platz sechs der meistfrequentierten Fernbahnhöfe Deutschlands. Er ist der größte Bahnhof der niedersächsischen Landeshauptstadt und befindet sich im Zentrum, zusätzlich ist er der wichtigste Knotenpunkt des S-Bahn-Netzes. Vom Hauptbahnhof aus gelangt man über den Niki-de-Saint-Phalle-Promenade direkt zur Innen- und Altstadt, auf der anderen Seite zum Raschplatz und zum Hannoverschen Stadtteil List. Ein Hotel direkt am Hauptbahnhof Hannover ist deshalb ideal um alle Punkte der Stadt bequem erreichen zu können. Der Kreuzbahnhof umfasst 12 Gleise auf 6 Bahnsteigen, die täglich von 260 Zügen angefahren werden und 250.000 Reisende befördern. Als Fernbahnhof bietet er zusätzlich Einkaufsmöglichkeiten, seine Fassade ist erhaltenes romantisch-klassizistisches Mauerwerk des ersten Bahnhofsgebäudes 1847. Der Hauptbahnhof hat drei Etagen. Die oberste Etage bilden die Bahnsteige, im Erdgeschoss gibt es ein umfangreiches gastronomisches Angebot und in der untersten Etage finden sich verschiedenste Einkaufsmöglichkeiten und der Übergang zum unterirdischen S-Bahn-Netz. Zur Expo2000 umgebaut wird die Architektur im Inneren des Bahnhofs von Glas und Stahl beherrscht.
Der Hauptbahnhof Hannover beherbergt seit dem umfangreichen Umbau – und Erweiterungsmaßnahmen, die zur Expo2000 durchgeführt wurden, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten auf zwei Etagen und 7000m² Verkaufsfläche. Neben Bäckereien und einer gepflegten Sanitärstation mit Duschen gibt es im Erdgeschoss eine gastronomische Passage, die einen kleinen Rundgang bildet. Neben exzellenten Kaffeespezialitäten kann dort zwischen asiatischen Speisen, deftiger Hausmannskost mit einem regionalen Pils oder mediterranen Köstlichkeiten gewählt werden. Auch ein kleiner Bio-Laden mit Bäckerei ist im Hauptbahnhof zu Hause. Für eine Fernreise kann sich nach der gastronomischen Stärkung in einem der sehr gut sortierten Zeitungsläden mit journalistischer oder belletristischer Lektüre versorgen werden. Die Passerelle im Untergeschoss, die in die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade überleitet und zur Innenstadt und dem Hannoverschen Kröpke führt, gibt es Modeboutiquen und Feinkostläden. Die meisten Geschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet. Die Bahnsteige finden sich in der ersten Etage. Das Bahnhofsgebäude ist ein romantisch-klassizistischer Bau aus dem 19.Jahrhundert, der im Krieg ganz zerstört wurde. Die Außenmauern konnten wieder aufgebaut werden und sind bis heute als gelb-verwaschenes und sehr symmetrisches und beeindruckendes Mauerwerk erhalten. Auf dem Bahnhofsvorplatz befindet sich das Ernst-August-Denkmal, ein Reiterstandbild, das ebenfalls aus dem 19.Jahrhundert stammt. Es ist ein Wahrzeichen Hannovers und als Treffpunkt unter den Hannoveranern sehr beliebt.
Die wichtigste Verkehrsanbindung vom Hannoveraner Hauptbahnhof ist die S5 zum Messegelände Hannover/Laatzen, sie fährt im 30-Minuten-Takt und wird zu großen Messen, wie der CeBIT und der Hannover Messe von der S8 zusätzlich unterstützt. Die S-Bahn fährt, wie der Fernverkehr, von den oberirdischen Bahnsteigen des Bahnhofs. Im Hauptbahnhof befindet sich außerdem der Knotenpunkt des unterirdischen S-Bahn-Netzes Hannover, über die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade gelangt man unterirdisch zur Haltestelle Kröpke, die den zweiten Knotenpunkt des Stadtverkehrs Hannover stellt. Von dort aus oder per Tram oder Bus vom Bahnhofsvorplatz lassen sich alle Punkte in der Stadt erreichen. Das Fernverkehrsnetz ist gut ausgebaut. Per ICE oder Citynightline lassen sich alle wichtigen deutschen Großstädte nonstop erreichen, außerdem besteht eine Direktverbindung nach Basel und Amsterdam.