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Gewandhaus (Gent) – ein Zeugnis des wichtigen Woll- und Tuchhandels Gent galt im Mittelalter als eines der wichtigsten Zentren für den Handel mit Wolle und Stoff oder Tuch. Der Genter Tuchhandel fand im Gewandhaus (Gent) eine attraktive Unterbringung. So war es zu seiner Zeit Pflicht, dass alle Tücher, die in einem Radius von einer Meile um die Stadt hergestellt wurden, in die Tuchhalle zur Prüfung und Würdigung durch drei Hallenherren gebracht werden mussten. Der anschließende Verkauf fand ebenfalls im Gewandhaus (Gent) statt. Auch heute beeindruckt das mittelalterliche Gebäude durch seine prunkvollen Fassaden. Nach den Plänen des Baumeisters Simon van Assche wurde zu Beginn des zweiten Jahrzehnts im 15. Jahrhundert begonnen. 1441 stellte man aufgrund des Niedergangs des Tuchhandels den Bau ein. Heute befindet sich im zweiten Stockwerk das Museum der Königlichen und Ritterlichen Hauptgilde des Sankt Michael. Ihre Reise können Sie preiswert auf HRS.de buchen.