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Swoszowice erstreckt sich rund um ein Mineralbad im Süden von Krakau. Zwei Fernverkehrsstraßen sorgen für eine optimale Anbindung ans Stadtzentrum, den Hauptbahnhof und das ICE-Kongresszentrum. Eine Autobahn verbindet das Viertel direkt mit dem Flughafen Balice. Dennoch bieten Ihnen die gemütlichen Hotels in Swoszowice nach langen Verhandlungen Stille und Entspannung im Grünen.
Das südlichste Viertel Krakaus erinnert mehr an ein Dorf als an einen Teil einer Großstadt. Es ist eine klassische Wohnsiedlung mit Einfamilienhäusern und Tante-Emma-Läden. Der Stolz von Swoszowice ist das historische Mineralbad, das als eines der wenigen Bäder weltweit sulfidhaltiges Wasser therapeutisch einsetzt. Tagsüber lohnt sich ein Spaziergang durch den Kurpark; Fitnessbewusste können sich beim Tennis oder Reiten entspannen. Abends singen hier unzählige Vögel, und von den kleinen Anhöhen rund um das Viertel können Sie ein schönes Panorama von dem nächtlichen Krakau genießen.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Viertels ist der Kurpark mit einigen Pavillons aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Mineralbad selbst ist schon viel länger im Betrieb und gilt als eines der ältesten in Polen. Unter den zahlreichen historischen Wohnhäusern, von denen einige vor 100 Jahren Kurgästen als Pensionen dienten, ist der ehemalige Gutshof des berühmten Malers Jan Stanislawski besonders beachtenswert. Heutzutage hat ein Kindergarten darin seinen Sitz. Auf der Anhöhe Rajsko am Rande von Swoszowice befindet sich ein gut erhaltenes Artilleriefort aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie.
Obwohl Swoszowice ein reines Wohn- und Kurviertel ist, stehen die hiesigen Restaurants den eleganten Lokalen im Stadtzentrum in nichts nach. Das Mineralbad ist nicht nur in historischer, sondern auch in kulinarischer Hinsicht der Mittelpunkt des Viertels. Sie finden hier das sehr beliebte Restaurant Parkowa, das sich in einem denkmalgeschützten Gebäude im Kurpark befindet und traditionelle polnische Küche serviert. Für ein Geschäftsessen mit mehreren Personen empfiehlt sich insbesondere das Trzej Kucharze, das exquisite europäische Küche in Begleitung von einer breiten Auswahl internationaler Weine serviert. Das sehr moderne, geschmackvoll eingerichtete Lokal betreut auch Firmenevents und Konferenzen mit Catering vom Feinsten.
Swoszowice können Sie vom deutsch-polnischen Grenzübergang in Hennersdorf sowie vom Flughafen Krakau-Balice aus direkt über die Autobahn A4 erreichen, die den nördlichen Rand des Viertels streift. Der Stadtteil ist zudem an die Landesstraßen 7 nach Warschau und Danzig sowie 94 nach Breslau und Görlitz angebunden, die durch das Stadtzentrum führen. Leider verfügt das Viertel über keine direkte Anbindung an die Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, daher ist die Nutzung des eigenen PKW oder eines Taxis empfehlenswert.