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Windhagen hat mit der Nähe zum Naturpark "Rhein-Westerwald“, zum Siebengebirge am Rhein und dem sich im Osten erstreckenden Westerwald eine optimale Lage für weitläufige Wanderungen. Dabei machen die sanften Hügelketten mit einer Höhe bis zu 322 Metern die Landschaft besonders reizvoll – und es ergeben sich schöne Aussichten auf die Gemeinde. Wanderungen, kurzweilige Spaziergänge und Fahrradtouren führen vorbei an knackiggrünen Wiesen, Feldern so weit das Auge reicht und Viehweiden, auf denen man auch einmal Pferde sehen kann. Die grüne Lunge Windhagens ist ein kleines Biotop, das man im Stadtteil Innerort findet. Hier kann man tief durchatmen und so manches einheimische Tier beobachten.
Windhagen ist eine Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Die Stadt liegt etwa 25 Kilometer südöstlich von Bonn und etwa 45 Kilometer nördlich von Koblenz. Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die A 3, mit der Bahn geht es bis Bad Honnef, von dort geht es mit dem Bus weiter.
Sehenswert ist die Windhagener Pfarrkirche St. Bartholomäus. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach reduzierten Plänen des Kölners Vincent Statz erbaut. Eine Zierde ist die St. Sebastianuskapelle Rederscheid. Sie wurde 1803 eingesegnet, noch heute trägt die Kapelle das charakteristische geschieferte Satteldach, das in ein Walmdach übergeht. Hoch oben thront ein geschiefertes Glockentürmchen mit Kreuz, Wetterhahn und das 1832 gegossene Bronzeglöckchen. Die Gebrüder Roth haben zum Dank für die unversehrte Rückkehr aus dem deutsch-französischen Krieg die Marienkapelle Stockhausen errichten lassen, die noch heute rege genutzt wird. Idyllisch zwischen Weiden gelegen ist die Kapelle St. Mariä Heimsuchung in Hüngsberg mit ihrem modernen Äußeren. Heller Putz und ein schiefergedecktes Satteldach laden ein, nur das Glöckchen von 1863 weist eine ältere Geschichte auf. Die Glocke wurde aus Lauer in Schlesien nach dem Krieg hiergebracht, wo sie nun als Leihglocke ihren Dienst tut. Zu den ältesten Kapellen der Umgebung gehört die Dreifaltigkeitskapelle in Hallerbach. Sie wurde laut Unterlagen bereit im Jahr 1450 vollständig renoviert, was auf ein sehr viel älteres Alter schließen lässt.
Zu Ausflügen lädt die Asbacher Hochfläche ein. An den Grenzen der Hochfläche kann man durch das schöne Wiedtal wandern, das zwischen Neustadt und der Lahrer Herrlichkeit bis zu hundert Meter tief eingeschnitten ist. Bei den kurzweiligen Touren passiert man rund 140 kleine Siedlungen und Gehöfte, die ihren ursprünglichen Charme versprühen und das traditionelle Leben auf dem Land erlebbar machen. Das Grünland in den Bachniederungen, die Streuobstwiesen und die rauschenden Wälder laden zu unvergesslichen Stunden in der Natur ein.