
Themenhotels in Flintsbach am Inn
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In Flintsbach findet das öffentliche Leben am Rathaus mit Maibaum statt, wo man im Kurpark wunderbar spazieren gehen kann. Im Sommer gibt es im mittigen Musikpavillon kleine Konzerte, die ein angenehmes Flair ausstrahlen. Der wunderschöne Maibaum ist der Mittelpunkt des Rathausvorplatzes, er ist mit historischen Figur-Tafeln geschmückt. Bei einer Besichtigung der Gemeinde kann man an der Alten Post Rast machen. Der historische Vierseithof wurde zwischen 1802 und 1803 erbaut – heute kann man sich im Gewölbekeller, der als Weinkeller dient und in einem Café stärken. Ein etwas weiterer Abstecher führt zu den Überresten der Rachelburg, die bereits 1296 zerstört wurde. Heute kann man zwar nur noch Mauerreste der Anlage vorfinden, sie vermitteln aber einen Eindruck des früheren Aussehens der Burg.
Flintsbach am Inn ist eine Gemeinde am Fuße des Berges Madron, Petersberg, Maiwand und Riesenkopf in den bayrischen Voralpen. Mit dem Auto gelangt man über die A 93 direkt in den Ort, über Rosenheim und Kufstein kann man im Stundentakt nach Flintsbach gelangen. Die nächstgrößeren Städte bzw. Gemeinden sind das etwa 17 Kilometer entfernte Rosenheim und das etwa zehn Kilometer entfernte Oberaudorf. Nach Kufstein in Tirol beträgt die Entfernung etwa 17 Kilometer.
Ein beliebtes Ausflugsziel in den bayrischen Voralpen ist das Pfarrmuseum. In Flintsbach befindet sich die Urpfarrei des bayerischen Inntals. Bei einem Besuch kann man wertvolle Figuren, Gemälde, Reliquienmonstranzen, Grabkreuze, Messgewänder, und liturgische Bücher besichtigen, die die Geschichte der Pfarrerei, die bis in das 10. Jahrhundert zurückreicht, darstellen. Zu religiösen Festlichkeiten und Feiertagen in der Region kommen die besonderen Gegenstände noch heute zum Einsatz – beispielsweise der Auferstandene aus dem späten 15. Jahrhundert an Fronleichnam oder die seltenen Rosenkranzfahnen von Georg Zelger aus dem Jahr 1768 beim Rosenkranzfest. Aber auch profane Exponate werden in dem Museum ausgestellt. Darunter befinden sich Funde aus den nicht mehr erhaltenen Burgen oberhalb Flintsbachs und eine Reproduktion des „Codex Falkensteinensis“.
Ausflüge können zum Gletschergarten mit dem freigelegten „Gletscherschliff“ führen. Dabei handelt es sich um die Überreste des eiszeitlichen Inntal-Gletschers. In diesem besonderen Geotop kann man die abgeschliffenen, runden Steine nahezu in ihrer seit der Eiszeit unveränderten Form sehen. Interessant ist auch ein Abstecher zur Doline am Friedhof von Flintsbach. Die Doline ist ein Naturdenkmal, das auch Wolfsgrube genannt wird. Die trichterförmige Vertiefung, die durch einen Einbruch unterirdischer Hohlräume entstanden ist, soll nach einem Volksglauben als Wolfsfalle gedient haben. Bei einer Wanderung auf den 847 Meter hohen Petersberg kann man unter anderem einen Abstecher zur Ruine Falkenstein, der Maria-Schnee-Kapelle und der Antonius-Kapelle machen.