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Die ersten Glashütten bei Bad Driburg entstanden bereits in Jahr 1420. Seitdem hat sich das Kunsthandwerk in der Stadt gehalten – mit Marken wie „Leonardo“ oder „Ritzenhoff & Breker“ gehört Bad Driburg auch heute noch zu den bedeutenden Umschlagplätzen Europas. Die Spuren der Glasmacher der Region kann man bis in das 12. Jahrhundert zurückverfolgen, im Glasmuseum Bad Driburg wird die jahrhundertealte Glasmachertradition der Stadt gezeigt. Hier bekommt man ein anschauliches Bild davon, wie in den Bad Driburger Glashütten gearbeitet wurde und wie das Leben und die Arbeit der Glasmacher aussah.
Bad Driburg ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt rund 21 Kilometer östlich von Paderborn und 55 Kilometer südöstlich von Bielefeld. Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die A 33 und A 44. Über Altenbeken, Ottbergen und Paderborn hat man zudem einen direkten Anschluss mit der Bahn.
Im Glasmuseum Bad Driburg bildet die Werkbank der Glasmacher den Mittelpunkt der Ausstellung. Hier bekommt der Besucher einen Eindruck von dem faszinierenden Handwerk: Es zischt, dampft und glüht, Farben werden aus Pulvern und Kristallen hergestellt und mit Zangen wird das flüssige Glas geformt. Man bekommt aber auch von der schweißtreibenden Seite des Handwerks eine Ahnung. Wenn das Glas aus dem glühend heißen Ofen genommen werden muss und der Glasmacher sein Werk in Form bringt, bedarf es Kraft und Nerven. Auch heute wird das Bad Driburger Glas in alle Welt exportiert, Besucher können sich von dem Handwerk auf dem jährlichen Glasbläser-Fest selbst ein Bild machen. Glasmacher und Glasgestalter aus Bad Driburg und der Region demonstrieren hier ihr Handwerk, Besucher können sich in Vorführungen, an Ständen sowie bei Ausstellungen zum Thema Glas informieren.
Wer etwas mehr von der Region sehen möchte, der begibt sich auf die etwa 500 Kilometer lange Wellness-Radroute, die durch fünf große Heilbäder und neun staatlich anerkannte Luft- und Kneipp-Kurorte führt. Auch wenn man nicht die gesamte Strecke abfährt, bietet der Fahrradweg eine tolle Gelegenheit um die Landschaft der Umgebung kennen zu lernen. Auch wer in Bad Driburg bleibt, muss auf Grünflächen nicht verzichten. Die Stadt verfügt über ausnehmend viele Parkanlagen. Zu den schönsten gehört der Burggarten Dringenberg. Hier kann man eine erhaltene Zehntscheune besichtigen, die heute als Stadthalle genutzt wird. Die Parkanlage wird durch eine markante Geländestufe mit einer Treppe in zwei Terrassen unterteilt. Die alten großen Eichen und Lingen prägen die idyllische Atmosphäre des Ortes.