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Mit der Eröffnung des Ostseebads im Jahr 1973 war die Zukunft von Damp besiegelt: Kontinuierlich wurde fortan am Ferienort gearbeitet – und das mit Erfolg. Mit dem „Vital Centrum“, welches im Jahr 2001 seine Tore öffnete, gelang eine Kombination aus Wellnessangeboten, medizinischer Versorgung und touristischen Sehenswürdigkeiten. Interessant ist die Tatsache, dass die Planung dieses Ferienzentrums bereits Ende der 70er Jahre besiegelt zu sein schien, denn Dokumenten zufolge gab es damals bereits einen Plan, der verheißungsvoll mit dem Namen „Damp 2000“ tituliert wurde. Natürlich trug auch die phänomenale Lage der Gemeinde auf der Halbinsel Schwansen an der Ostsee seinen Teil dazu bei, den Ort zum Anziehungspunkt für viele Besucher zu machen.
Rund eine Stunde fährt man von Damp nach Flensburg. Und von dort aus ist es ja bekanntermaßen nur noch einen Katzensprung nach Dänemark. Die nächstgrößeren Städte nahe des Ostseebads Dump sind Kappeln (15 Minuten Fahrtzeit) und Eckernförde (25 Minuten Fahrzeit). Beide Orte sind über die B203 zu erreichen. Mit dem Yachthafen Dump gibt es eine Anlegestelle von der Ostsee aus.
Damp ist eine der wenigen Gemeinden, die ihren Namen von einem ehemaligen Gut übernommen haben. Das Gut Damp nämlich geht zurück auf das Jahr 1463 – so schreiben es die Geschichtsbücher. Im Jahr 1928 entstand die heutige Gemeinde Damp aus den Gutsbezirken Dorotheenthal und Damp. Der ehemalige Namensgeber, das Herrenhaus auf Gut Damp, wird oft als Schloss bezeichnet. 1595 wurde es erbaut. Berühmt wurde das als „Kuhhaus“ benannte Herrenhaus nicht zuletzt auch durch die ZDF-Serie „Der Landarzt“. Heute fungiert es als beliebtes Restaurant in Damp. Zudem dient das Herrenhaus als Sehenswürdigkeit und Veranstaltungsort gleichermaßen. Einst rollten sogar schmucke Oldtimer am Herrenhaus vorbei.
Der „Lauf zwischen den Meeren“ ist legendär. Die Strecke führt dabei auf knapp 100 Kilometer von Husum nach Damp. 700 Teams mit je bis zu zehn Läufern treten an und laufen geografisch betrachtet einmal quer durch Schleswig-Holstein. Gegliedert ist die Strecke in zehn Teilabschnitte. Gekreuzt wird das flache nordfriesische Land sowie auch die Endmoränenlandschaft auf der Halbinsel Schwansen. Wem der Sinn eher nach einem Ausflug steht, dem sei ein Besuch in Kiel oder Flensburg empfohlen. Abseits der großen Städte ist das Wikinger Museum Haithabu in Busdorf ein Ausflugstipp. Freigelände, Wikingerhäuser und Landebrücke laden dazu ein, das einstige Handelszentrum der Wikinger, Haithabu, bei Schleswig zu erkunden.