
Themenhotels in Porta Westfalica
Top-Businesshotels Porta WestfalicaTop-Cityhotels Porta WestfalicaTop-Tagungshotels Porta WestfalicaSortieren nach:
Die Stadt mit dem auffälligen Namen war vermutlich tatsächlich der Ort, an dem Varus und seine Legionen übernachteten, ehe sie im Teutoburger Wald eine vernichtende Niederlage erlitten. Noch heute ist die Stadt daher ein beliebtes Ziel für Geschichtsfans.Der Name Porta Westfalica leitet sich vom gleichnamigen Durchbruchstal der Weser ab, die hier das Weserbergland verlässt und in die norddeutsche Tiefebene übertritt. Der Name entstand allerdings nicht, wie die meisten annehmen, schon zur Römerzeit, sondern erst im 18. Jahrhundert, als beim deutschen Adel die Sprachen Lateinisch und Französisch hoch im Kurs standen. Die Stadt selbst ging erst im Jahr 1973 aus einem Zusammenschluss von insgesamt 15 Gemeinden mit dem früheren Hausberge als Innenstadt hervor. Dennoch ist Porta Westfalica eng mit den Römern verbunden: Im heutigen Ortsteil Barkhausen wurden im Jahr 2008 an der Weser die Reste eines römischen Militärlagers gefunden, die aus der Zeit der Kriege gegen die Germanen stammen. Trotz fehlender "Varus war hier"-Graffiti, gehen Historiker davon aus, dass auch Varus mit seinen Legionen in diesem Lager campierte, ehe er im Teutoburger Wald vernichtend geschlagen wurde. In Porta Westfalica beginnt der Cheruskerweg, der über insgesamt 195 Kilometer durch den Teutoburger Wald zum Hermannsdenkmal führt und in Kreuzkrug endet. Eine weithin sichtbare Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen von Porta Westfalica ist das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das an der Ostflanke des Wittekindsberges thront. Zu seinen Füßen liegt der berühmte Kaiserhof, der 2011 bei einem Brand schwer beschädigt wurde. Das Besucherbergwerk Kleinenbremen ermöglicht es den Gästen, mit einer historischen Grubenbahn in die Grube des Eisenerzbergwerkes einzufahren und eine Vorstellung von der Arbeit unter Tage zu bekommen. Neben ganzjährigen Theateraufführung lockt im Winter ein Weihnachtsmarkt der ganz besonderen Art in den Stollen. Das Bergwerk ist zudem auch eines der ungewöhnlichsten Tauchplätze in Deutschland. Auch Naturfreunde und Wanderer wissen die die Schönheit der Landschaft an der "Westfälische Pforte" zu schätzen. Porta Westfalica ist umgeben von herrlichen Naturschutzgebieten, für die Sie sich mehrere Tage Zeit nehmen sollten. Im Naturschutzgebiet Wittekindsberg sind beispielsweise noch seltene Tiere wie der Uhu zu Hause. Lohnenswert ist auch ein Aufstieg auf den Jakobsberg mit dem Fernmeldeturm, von dessen Aussichtsplattform sich ein hervorragender Blick auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und die grünen Hügel des Weserberglandes und des Teutoburger Waldes bietet. Ambitionierte Wanderer und Radfahrer können den Natur- und Geopark TERRA.vita erkunden, der sich gen Westen bis nach Osnabrück erstreckt und das Wiehengebirge und den Teutoburger Wald umfasst. In der Nähe von Bad Essen-Barkhausen sind in einem ehemaligen Steinbruch Dinosaurier-Fährten zu sehen, die auf dem 16 Kilometer langen Dinosaurier-Rundwanderweg erkundet werden können. Der Kalkrieser Berg bei Bramsche gilt als Ort der Varusschlacht und zeigt heute in einem Freilichtmuseum Fundstücke aus der Region.