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Gräfelfing entzückt Besucher immer wieder mit der idyllischen Lage und dem Villencharakter der beliebten Gemeinde. Berühmte Architekten haben sich in der Gartenstadt verewigt, Design-Anhänger finden hier ein harmonisches Gebilde von ganz verschiedenen Stilrichtungen vor. Ganz im Jugendstil ist der Waldfriedhof von Gräfelfing gestaltet. Hier kann man sich auf die Spuren von Münchener Persönlichkeiten begeben und ihre Geschichten kennen lernen. Gräfelfing befindet sich direkt an der Würm, Naturfreunde schätzen die naturnahe Lage. Wanderungen können in das nahegelegene Leutstettener Moos oder das idyllische Mühltal führen – auch der beliebte Starnberger See ist nicht weit. Für Abwechslung sorgen unter anderem das Kulturfestival im Paul-Diehl-Park oder das jährliche Weinfest.
Gräfelfing ist eine Gemeinde am westlichen Stadtrand von München. Von dort aus ist es nicht weit zu den schönsten Orten Bayerns, wie beispielsweise dem Starnberger See oder dem Ammersee. Mit der Münchner S-Bahn-Netz und der A96 und die A99 verfügt Gräfelfing über eine optimale Anbindung. Auch zum Flughafen München gelangt man innerhalb weniger Fahrtminuten.
Besonders sehenswert ist die romanische Kirche Alt St. Stephanus. Ihre Geschichte reicht bis in das Jahr 1315 zurück, Highlight einer jeden Besichtigung ist der zwischen 1689 und 1717 erbaute Hochaltar vom Schongauer Bildhauer Johann Pöllandt. Auch die Kirche St. Johannes Baptist ist einen Besuch wert. Sie befindet sich an der Würm, ein interessanter Aspekt sind die Glasfenster von Max Wendel, die in den 60er-Jahren eingebaut wurden. Bei einem Spaziergang wird man nicht um die Gräfelfinger Villenkolonien herumkommen. In der heutigen Gartenstadt entstanden um die Jahrhundertwende 1900 die imposanten Bauten von renommierten Architekten, die über die Landesgrenzen hinaus bekannt waren. Auch der mehr als 100 Jahre alte Friedhof kann besichtigt werden. Hier ruhen viele Persönlichkeiten der Region und Landeshauptstadt, gestaltet wurde der denkmalgeschützte Friedhof von dem Direktor der Münchner Kunstgewerbeschule Riemerschmid. Er war damals ein berühmter Jugendstil-Architekt und hinterließ in Gräfelfing seine Spuren. Hecken mit Mustern, weiche Übergänge zwischen Wegen, Gräbern und Begrünung und ein locker gestalteter Baumbestand gehören zu den Stilmerkmalen, die man hier findet. Im Zentrum entdeckt man die Aussegnungshalle, deren Rotunde von weit her zu sehen ist.
Den Charakter des Gräfelfinger Umlandes bestimmt das Würmtal. Bei einer Wanderung entlang der Würm kann man das Leutstettener Moos für sich entdecken. Das Naturschutzgebiet besticht mit einer wohltuenden Stille, wenn die Rohrdommel nicht gerade ihre Balzrufe durch den Wald schickt. Das Niedermoor befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Starnberger See. Einen Abstecher sollte man zur Leutstettener Villa Rustica machen. Dabei handelt es sich um einen Gutshof aus römischer Zeit. Unter den römischen Bauten fand man sogar keltische Funde der Latènezeit, so dass das Moor einer der ältesten Siedlungsgebiete der Region ist.