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Mitten im Naturpark Harz liegt malerisch die Gemeinde Bad Grund. Als Heilklimatischer Kurort mit Heilstollenbetrieb ist die Gemeinde vor allem durch die landschaftlichen Gegebenheiten des Harzes interessant. Das Bioklima der Region und die vier ausgewiesenen Terrainkurwege sind nur einige Schönheiten der Gemeinde. Im Mittelpunkt allen Geschehens steht der Harz mit seiner höchsten Erhebung dem Brocken. Kaum ein anderer Landstrich kann eine so artenreiche Flora und Fauna mit ausgedehnten Wäldern und Hochflächen sein Eigen nennen. Vom Erzbau geprägt, hat sich die Gemeinde Bad Grund zu einem attraktiven Reiseziel entwickelt. Die idyllische Lage und der Erhalt der Kultur und Tradition machen diese Gemeinde so einzigartig. Ganzjährig verspricht Bad Grund einen erlebnisreichen und naturnahen Aufenthalt.
Die Bergstadt Bad Grund befindet sich am nordwestlichen Rand des Nationalparks Harz etwa 10 Kilometer von Clausthal-Zellerfeld entfernt. Die nächstgrößeren Städte Göttingen und Hildesheim sind über die nahegelegene Autobahn A7 in etwa 45 Autominuten erreichbar. Bahnreisende gelangen über den nahegelegenen Bahnhof in Gittelde in den Ort.
Bad Grund ist durch den Bergbau geprägt und so finden sich bis heute zahlreiche Spuren der Vergangenheit in der Gemeinde. Am besten können Besucher die Entwicklung der Region im Bergbaumuseum „Knesebeckschacht“ nachverfolgen. Ein weiterer Besuchermagnet ist das Uhrenmuseum mit mehr als 1.600 Ausstellungsstücken. Diese Sammlung hat mittlerweile überregional an Bedeutung und Anerkennung gewonnen. Märchenhafter geht es im Märchental zu. In romantischer Lage wurde hier eine Märchenwelt für Jung und Alt erschaffen, die nicht nur Kinderaugen zum Glänzen bringt. In der Gemeinde finden zudem regelmäßig Harzer Folklore-Abende statt. Bunt und traditionell erleben Besucher dabei das Leben und Schaffen der Harzer Bewohner. Etwas mystischer geht es jedes Jahr Ende April am Fuße des Hübichsteines her. Zur Walpurgisnacht tanzen und feiern dort Hexen und Schaulustige.
Bad Grund zieht sich durch fünf Täler, welche für Wanderer immer neue und unerwartete Einblicke in die Natur ermöglichen. Direkt durch Bad Grund führt der Harzer Förstersteig. Dieser 60 Kilometer lange Wanderweg führt unter anderem an drei Talsperren vorbei und ist zu jeder Jahreszeit auch für Familien geeignet. Ein weiteres Erlebnis stellt der Hübichenstein dar. Über die Harzhochstraße oder auf Wanderwegen ist der Kalksteinfelsen mit Doppelgipfel zu erreichen. Auf dem Gipfel befindet sich ein Bronze-Adler. Ein unbedingtes Muss für alle Besucher der Gemeinde ist die Iberger Tropfsteinhöhle. Die Höhle hat eine Gesamtlänge von 300 Metern, wobei nur etwa 123 begehbar sind. Seit 2008 wurde die Höhle zum HöhlenErlebnisZentrum umgebaut und erweitert. Ein Museum, die Tropfsteinhöhle und ein Stollen begeistern Jung und Alt.