
Themenhotels in Dar Es Salaam
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Die größte Stadt Tansanias, Dar Es Salaam, ist antiken Ursprungs: Der antike Markt Rhapta wird als ihr Vorläufer betrachtet. In der Zeit von 1885 bis 1919 gehörte auch Dar Es Salaam zum deutschen Kolonialreich. Nach wie vor finden sich Zeugen dieser Zeit in Form von mehreren Bauwerken. Unter anderem ist die St.-Josefs-Kathedrale während eines Aufenthalts in einem Hotel Dar Es Salaam zu besichtigen. Das als Bischofskirche dienende Gotteshaus wurde zwischen 1897 und 1902 erbaut. Die Messen finden sowohl in englischer Sprache als auch auf Kisuaheli statt. Eine weitere sehenswerte Kirche aus dieser Zeit ist die Azania-Front-Kathedrale, die 1899 fertiggestellt war. Die im Heimatstil gehaltene Kirche hat einen neugotischen Altar vorzuweisen. Zeitweise werden die Gottesdienste in der Azania-Front-Kathedrale auf Deutsch abgehalten.
Da sehr schöne Strände in einer Entfernung von 5-6 Kilometern zum Stadtzentrum zu finden sind, eignet sich Dar Es Salaam hervorragend für einen Badeurlaub. Hotels in Dar Es Salaam, die zur Kategorie Strandhotels zählen, finden sich beispielsweise in Kanduchi Beach und Southern Beach. Der zur Stadt gehörende Hafen ist der größte Ostafrikas. Die Fischerei ist nach wie vor eine bedeutsame Erwerbsquelle für die Einwohner. Eine mit der Fischerei zusammenhängende Attraktion ist der Kivukoni Fish Market, auf dem täglich frische Meeresfrüchte und Fisch angeboten werden. Wer sich mehr für das Kunsthandwerk der Region interessiert, sollte den Mwenge Craft Market aufsuchen. Es handelt sich um einen Holzschnitzermarkt, auf dem man beispielsweise die typischen Makonde-Skulpturen erwerben kann. Während eines Spaziergangs entlang der Kivukoni Waterfront gilt es, die Gebäude aus der Kolonialzeit zu entdecken. Das Freilichtmuseum Village Museum verschafft einen guten Überblick über die tansanische Architektur.
Gäste der Hotels in Dar Es Salaam, die sich für die Geschichte Tansanias interessieren, werden unter anderem in dem gut 70 Kilometer entfernten Fischerdorf Bagamoyo fündig. Der Ort fungierte im 19. Jahrhundert als Zentrum für den Sklavenhandel und war einst Hauptstadt Deutsch-Ostafrikas. Zu sehen sind zahlreiche historische Bauwerke und bestens entspannen lässt es sich am weißen Sandstrand. Mehrmals täglich besteht die Chance, mit einem Boot ab Msasani Slipway zur Insel Bongoyo zu gelangen. Abgesehen von einem sehr hübschen Badestrand hat die Insel tropischen Urwald zu bieten. Dank ausgeschilderter Pfade ist Bongoyo recht gut zu Fuß zu erkunden. Auch das üppig bewaldete Mbudya Island ist rasch mit dem Boot erreicht und verfügt über einen schönen Strand.