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Die Stadt war bis zum Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin sowohl national als auch international besonders wegen des prachtvollen Sommerschlosses Augustusburg und des Jagdschlosses Falkenlust bekannt, in denen der Bundespräsident bevorzugt Empfänge für wichtige Staatsgäste abhielt. Heute können die Schlösser bis auf montags täglich besichtigt werden. Sehenswert sind auch die Gartenanlagen, die nach Plänen von Dominique Girard und Peter Joseph Lenné gestaltet wurden und ein Beispiel für die französische Gartenbaukunst des 18. Jahrhunderts darstellen. Brühl ist darüber hinaus jedoch auch bekannt für den Freizeitpark Phantasialand und als Geburtsstadt von Max Ernst, einem der größten deutschen Maler, Grafiker und Bildhauer des 20. Jahrhunderts.
Brühl befindet sich auf halber Strecke zwischen den Rheinmetropolen Köln und Bonn. Beide Städte sind mit der Regionalbahn in nur 15 Minuten erreichbar. Auch die Nähe zum Flughafen Köln/Bonn macht die Anreise einfach. Wer mit dem eigenen Auto anreist, fährt über die Autobahnen A553, A61 und A1 oder über die Bundesstraße B 51, die die Stadt mit der Eifel verbindet.
Viele namhafte Unternehmen, wie beispielsweise die Eisenwerk GmbH, die NISSAN Center Europe GmbH und die Deutsche Renault AG, haben die Qualitäten des Standorts Brühl bereits erkannt, der nicht nur über eine ausgezeichnete Anbindung an das Straßen- und Schienennetz verfügt, sondern auch einen hohen Freizeitwert inmitten attraktiver Naherholungsgebiete hat.
Wer nach Brühl kommt, sollte nicht versäumen, das Max Ernst Museum zu besuchen, das im September 2005 vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zu Ehren des bekannten Künstlers und Sohnes der Stadt eröffnet wurde. Sehenswert sind jedoch auch das Museum für Alltagsgeschichte und das BrühlerKeramikMuseum, die sich beide auf der Brühler Museumsinsel befinden. Klassikliebhaber werden indessen Gefallen an den Schlosskonzerten finden, die jährlich im Sommer im Schloss Augustusburg sowie in benachbarten Kirchen und Sälen stattfinden.
Das Phantasialand begeistert bereits seit 1967 große und kleine Besucher und ist damit einer der ältesten Freizeitparks Europas. In einer ehemaligen Bergbaugrube entstand zunächst ein Märchenwald mit verschiedenen Fahrgeschäften und Attraktionen. Der Märchenwald existiert heute nicht mehr, aber stattdessen sind eine Vielzahl neuer Publikumsmagnete hinzugekommen, wie zum Beispiel die Wildwasserbahn mit der weltweit steilsten Abfahrt, sowie die Themenparks China Town, Deep in Africa, Mystery und Mexiko.