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Ansbach in Mittelfranken, einst Sitz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, bietet eine Fülle prächtiger Bauten aus vergangenen Jahrhunderten. Berühmt wurde es auch in Zusammenhang mit dem Findelkind Kaspar Hauser, dessen Herkunft nie geklärt werden konnte. Heute ist Ansbach als Standort wichtiger Unternehmen wie der Robert Bosch GmbH bekannt, die viele Geschäftsreisende anziehen.
Die historische Altstadt von Ansbach ist von vielen Sehenswürdigkeiten aus der über 1200-jährigen Stadtgeschichte geprägt. Von Ihrem Hotel in Ansbach aus haben Sie es nie weit bis zum nächsten architektonischen Geschichtswerk. Das prächtige Residenzschloss der Markgrafen ist heute Sitz der Regierung von Mittelfranken. Einige Teile stehen jedoch zur Besichtigung offen: darunter die gotische Halle mit ihrem Kreuzrippengewölbe, in der eine Fayencensammlung der Ansbacher Manufaktur aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt ist. Ebenfalls sehenswert ist die Orangerie, ein barockes Gebäude im markgräflichen Hofgarten, das ein Restaurant beherbergt und auch für Konzerte sowie als besonderer Tagungsort mit historischem Ambiente genutzt wird. Entspannen Sie nach einem geschäftigen Tag bei einem Gang durch den wunderschönen Hofgarten, der 1535 angelegt und später im Barockstil umgestaltet wurde. Im Sommer gedeihen hier unter anderem Oliven-, Zitronen- und Lorbeerbäume. Die Bepflanzung erfolgt nach der alten Tradition aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Gastronomisch hat Ansbach vom Sauerbraten bis zur Brotzeit das Beste der bayerischen Küche zu bieten. Aber natürlich noch vieles mehr. Die feine regionale Landküche kommt im Restaurant La Corona auf den Tisch, in dem Sie aber auch italienische, französische und mediterrane Gerichte genießen können. Die Weinkarte von La Corona sucht ihresgleichen: Das Gesamtsortiment umfasst 1.400 Flaschen – die Rebensäfte stammen u.a. aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Südafrika und Italien. Da bei solch einer Vielfalt die Auswahl sicher schwerfällt, bieten die Experten fachkundige Beratung an. Weinproben für Einsteiger oder Spezialproben für Kenner sind hier ebenfalls im Angebot. Exotisch können Sie beim Inder von Maharaja Ansbach speisen. Kehren Sie zum Beispiel zum Mittagessen ein und genießen Sie indische Spezialitäten mit Geflügel, Lamm, Fisch oder vegetarisch. Manche Gerichte werden im Tandoori-Ofen zubereitet – einem mit Holzkohle, Holz oder Gas beheizten, typisch indischen Ton-Ofen, in dem sich die Aromen voll entfalten können.
Ihr Hotel in Ansbach ist mit Auto und Bahn gleichermaßen gut zu erreichen. Der Bahnhof von Ansbach ist ein Knotenbahnhof, hier kreuzen sich die Eisenbahnlinien Prag-Nürnberg-Stuttgart und München-Würzburg-Hamburg. Der einzige Personenbahnhof wird von Intercity-Zügen in Richtung Stuttgart / Karlsruhe und Nürnberg angefahren. Vereinzelt gibt es auch Verbindungen nach Hamburg, München und Berchtesgaden. Über eine Streckenlinie ist Ansbach an das Schnellverkehrsnetz der Metropolregion Nürnberg angeschlossen. Ebenfalls nach Ansbach führt die Autobahn A6 von Nürnberg nach Heilbronn. Die Anschlussstellen sind Ansbach, Herrieden / Ansbach-West und Lichtenau. Als Bundesstraßen verlaufen hier die B13 und B14. Innerhalb des Stadtgebietes fahren Busse auf insgesamt sieben Linien. Bei Strecken, die etwas weniger befahren werden, sind Sammeltaxen mit einem Aufschlag auf den Bustarif eingebunden. Selbstverständlich stehen Taxizentralen zur Verfügung. So gelangen Sie auch zu Ihrem Hotel in Ansbach, wenn keine Busse mehr unterwegs sind.