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Die Innenstadt von Ankum erhält durch schöne Bürgerhäuser, teilweise in sympathischer Backsteinbauweise, einen gemütlichen Eindruck. Genügend Wasserflächen, wie der Ankumer See, der Lordsee oder der Suttruper Bach bieten einen großen Erholungswert. Ringsum den Ort könnte sich keine Landschaft schöner zeigen und prädestiniert Ankum als staatlich anerkannten Erholungsort. Riesige Wiesen und Felder werden durch große Waldgebiete unterbrochen und zeigen eine unberührte Natur. Besonders unter Reiterfreunden ist die sympathische Gemeinde zu einer Geheimadresse geworden. Doch hier zeigt sich auch musikalische Lebensfreude. Seit mehr als ein Jahrzehnt lockt am letzten Samstag im September das Kneipenfestival tausende von Besucher in die Gemeinde. In fast allen Kneipen und Gaststätten wird gerockt und getanzt.
Die niedersächsische Gemeinde Ankum liegt direkt im Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge. Durch das Gemeindegebiet führt die Bundesstraße B 214 mit Anschluss in östlicher Richtung zur Bundesautobahn A 1. Damit ist die nahegelegene Stadt Osnabrück schnell erreichbar. Westlich liegt die Stadt Lingen nur 40 Kilometer entfernt und bietet einen nahen Anschluss an die Bundesautobahn A 31.
Charmant und mächtig zugleich thront die St. Nikolauskirche in Ankum am Ende des Vogelberges. Schon von weitem ist der 80 Meter hohe Kirchturm sichtbar und präsentiert das Wahrzeichen der Gemeinde. Im Inneren bezaubert der neoromanische Stil mit weißen Wänden und Säulen in braun-beige gestreiftem Design. Als größte Sehenswürdigkeit gilt das Ankumer Kreuz aus dem Jahre 1280. Ankum blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Davon zeugen Steingräber, die bereits über 4000 Jahre alt sind. Im Ortsteil Westerholte wurde ein prähistorischer Lehrpfad angelegt, der an verschiedenen Hügelgräbern und sechs Steingräbern vorbei führt. Besonders sehenswert ist das so genannte Steinkistengrab. Eine ständige Ausstellung der Megalithkultur kann im Restaurant des nahegelegenen Golfclubs bewundert werden.
Als idyllisches Naherholungsgebiet entpuppt sich der Ankumer See. Hier wird gebadet, geangelt oder mit dem Schlauchboot gefahren. Die schönen Liegeflächen werden von großen Bäumen umrandet. Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Artland Golfclub. Breite Fairways liegen in dem zauberhaften Naturpark und bieten eine einmalige Kulisse. Der Golfplatz präsentiert sich im Stil eines schottischen Links-Course und einer englischen Parklandschaft. Der Alfsee liegt in südöstlicher Richtung und ist nur wenige Kilometer entfernt. Hier können begeisterte Wassersportler an einer modernen Seilbahnanlage Wasserski fahren oder sie genießen das Strandband mit seinen großen Liegewiesen und einem breiten Sandstrand. Ein Stück freie Natur erkunden – das gelingt mit dem Hünenweg, der von Ankum nach Berge führt. Auf dem Weg zum Hügel Quekenberg geht es zuerst durch den Maiburg-Wald und dann immer entlang an Wiesen und Feldern.