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Zauberhaft und gemütlich zeichnet sich das Ortsbild von Jork – mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern und den roten Backsteingebäuden. Die Gemeinde liegt in der einmalig schönen Kulturlandschaft Altes Land und begeistert ringsum mit großflächigen Obstbaumfeldern, die im Frühling traumhafte weiße und rosafarbene Blüten zeigen. Jedes Jahr am ersten Samstag im Mai wird es in Jork wieder sehr lebendig. Es blühen die Kirschbäume und auch die Apfelbäume treiben ihre ersten Knospen aus – dann wird hier die Blütenkönigin gewählt. Das Fest zieht tausende Besucher an, die beste Unterhaltung bei den Open Air Konzerten haben oder Kunsthandwerk bewundern können. Doch auch vielfältige Kunst ist in Jork geboten. Die Galerie Neue Diele ist in drei Reetdachhäusern untergebracht und zeigt auf 300 Quadratmetern wechselnde Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler.
Die niedersächsische Gemeinde Jork liegt direkt im Zentrum des Alten Landes und grenzt mit dem nördlichen Ortsgebiet direkt an die Elbe sowie östlich an das Stadtgebiet von Hamburg. Am südlichen Ortsrand führt die Bundesstraße B 73 vorbei und bietet eine direkte Verbindung nach Buxtehude, Harburg und in das Stadtzentrum von Hamburg.
Mit sehr viel Charme steht der alte Galerieholländer Aurora im Ortsteil Borstel. Die Windmühle aus dem Jahre 1856 wurde nach der Gräfin Aurora von Königsmarck benannt. Die aufwendige Restauration fand im Jahre 1984 statt und heute ist in der Windmühle auf drei Ebenen ein Restaurant untergebracht. Die Geschichte des Landes kann im Museum Altes Land betrachtet werden. In dem zauberhaften Reethausdach ist eine komplette Hofstelle und eine denkmalgeschützte Durchfahrtsscheune zu sehen. Anhand von Exponaten werden das Leben und die Entwicklung des Alten Landes dokumentiert. Ein kleines aber feines Rock-Festival findet in Jork jedes Jahr im August statt. Auf dem Rock’n Jork ist für jeden etwas dabei, von Hardrock bis zu Pop oder Heavy Metal.
Radfahren ist in der Umgebung von Jork besonders reizvoll. Ein Teil des Elberadwegs verläuft am Elbestrom vorbei, durch romantische Obstplantagen und durch die Hansestadt Stade. Von dort aus geht es auf die Elbinsel Krautsand und dann in das interessante Natureum Niederelbe nach Balje. Eine einzigartige Natur und viele Tiere warten im integrierten Elbe-Küstenpark auf die Besucher. An der Beobachtungsstation können Vögel ganz nah betrachtet werden. Das Highlight ist in der KüstenWelle zu sehen. Das Skelett eines Wales in voller Größe wirkt hier sehr imposant. Der Pottwal strandete im Jahre 1997 in Cuxhaven. Die nächste Station der zauberhaften Radtour ist die Kugelbake, wo Weser und Elbe in die Nordsee münden.