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Flaniert man durch die Altstadt von Buxtehude, entdeckt man wahre Schätze der Fachwerkkunst, allen voran das heutige Heimatmuseum. In der Umgebung lockt die norddeutsche Landschaft mit sandigen Böden und windigen Aussichten. Dabei muss die jahrhundertealte Ortschaft einen gewissen Zauber versprühen, denn sie gilt als Stadt der Märchen. Dort spielt beispielsweise das Märchen vom Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel, ursprünglich erzählt von Dr. Wilhelm Schröder und von den Gebrüder Grimm nacherzählt. In Otfried Preußlers Kinderbuch „Der Räuber Hotzenplotz“ wird Buxtehude die Zuflucht für den Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Seit 2007 liegt die norddeutsche Stadt deshalb an der Deutschen Märchenstraße.
Die Stadt liegt in der Metropolregion Hamburg. Die Hansestadt befindet sich rund 30 Kilometer nordöstlich von Buxtehude entfernt. Rund 20 Kilometer nordwestlich gelegen befindet sich die Stadt Stade. Die Natur wird durch die Stader Geest dominiert, die sich durch kleine Flüsse und Moore auszeichnet. Mit dem Auto erreicht man Buxtehude über die Bundesstraße 3, mit der Bahn gelangt man auf dem direkten Weg nach Hamburg und Cuxhaven.
Als Teil der Metropolregion Hamburg ist Buxtehude ein attraktiver Wirtschaftsstandort für die verschiedensten Branchen. Dort befindet sich beispielsweise das für Europa und Asien zentrale Werk des Spirituosenherstellers Bacardi, daneben aber auch die NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft, welche eine der größten deutschen Reedereien ist. Außerdem befindet sich in Buxtehude das größte europäische Werk des Unternehmens Unilever, einem der weltweit größten Hersteller von Verbrauchsgütern wie Nahrungsmitteln, Kosmetika, Körperpflege- sowie Haushalts- und Textilpflegeprodukten.
Bei einem Spaziergang durch die Altstadt sollte man den Straßenzug am "Westfleth" nicht vergessen. Hier kann man einen Eindruck erhalten, wie im vergangenen Jahrhundert Buxtehude ausgesehen haben könnte. Hier finden sich noch einige Fachwerkhäuser, die charakteristisch für diese Region sind. Das Buxtehuder Heimatmuseum präsentiert sich in einer besonders aufwändigen Fachwerkfassade von 1911. Hier können Besucher die Regionalgeschichte und Kunst kennen lernen. Neben alter Handwerkskunst und Wohnkultur werden im sogenannten „Sakralturm“ christliche Kunstwerke ausgestellt und gleichzeitig ihre Restaurierung im erläutert. Besonders sehenswert sind dort der mittelalterliche Passionsaltar und ein Triumphkreuzgruppe.
Bei einer Wanderung kurzweiligen Radtour kann man die nähere Umgebung von Buxtehude am Besten entdecken. Ein romantisches Ziel ist der Wald des Stadtteils Neukloster. Hier findet man noch unberührte Landschaften und insgesamt drei großen Mühlenteiche. Die Ovelgönner Wassermühle wurde restauriert und ist nun ein Kulturdenkmal. Für Abwechslung sorgt auch der Buxtehuder Pfingstmarkt. Er ist der größte seiner Art in Norddeutschland, für genügend Platz sorgt die Komplettsperrung der Bundesstraße 73.