
Themenhotels in Giengen an der Brenz
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Charmante Häuser, teilweise in Fachwerkbauweise und enge Gassen – so attraktiv präsentiert sich Giengen an der Brenz. In der sehenswerten Altstadt steht das Wahrzeichen der Stadt. Außergewöhnlich präsentiert sich die evangelische Stadtkirche mit seinen zwei ungleichen Türmen. Hier treffen sich Elemente der Gotik und des Jugendstils. Den größten Bekanntheitsgrad erreichte die Stadt jedoch mit seinen Steiff-Teddybären, die bereits seit dem Jahre 1880 in diesem Ort produziert werden. Ringsum lockt die zauberhafte Natur des Brenztals. Weite unendliche Felder und sanfte bewaldete Hügel bieten einen großen Naherholungswert. In dieser Landschaft ist die Charlottenhöhle zu finden. In der längsten Schauhöhle Süddeutschlands offenbart sich dem Besucher ein Tropfsteinparadies.
Die baden-württembergische Stadt Giengen wird von der Brenz durchflossen und liegt westlich der Schwäbischen Alb. Durch das Stadtgebiet führt die Bundesstraße B 16 mit Anschluss an die Bundesautobahn A 7. Damit sind die nahegelegenen Städte Heidenheim und Ulm schnell erreichbar. Bahnreisende können sich über Direktverbindungen nach Aalen und Ulm freuen.
Als traditioneller Arbeitgeber fungiert in Giengen die Margarte Steiff GmbH. Das Unternehmen liefert weltweit hochwertige Teddybären und Plüschtiere unter dem Markennamen Steiff. Genauso traditionsreich präsentiert sich die Vereinigte Filzfabriken AG, die schon Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Stoffe für das Unternehmen Steiff lieferten. Seit dem Jahre 1851 werden hochwertige Orgeln von der Orgelmanufaktur Gebr. Link in dieser Stadt gefertigt.
Die Geschichte des Teddybären und Co. kann im Steiff Museum bewundert werden. Es zeigt die ersten Anfänge des Unternehmens im Nähzimmer der Gründerin Margarte Steiff und präsentiert sich als ein Eldorado für Plüschtierliebhaber mit 2000 Ausstellungsstücken. Wer möchte, kann zusehen wie ein Stofftier genäht wird. Zwischen den Ortsteilen Hürben und Burgberg liegt die Burgruine Kaltenburg aus dem Jahre 1150. Hier sind noch erstaunlich große Mauerreste der hochmittelalterlichen Wehranlage sichtbar.
Das wunderschöne Brenztal ist ein Eldorado für Radfahrer, die sie durch stille Trockentäler führt, die manchmal von Flüssen und Bächen durchzogen sind. Manchmal säumen den Weg die typischen Wacholderheiden oder bizarre Felsen. Wer nicht die ganze Albtäler Tour über 186 Kilometer fahren möchte, kann auch nur eine Teilstrecke bewältigen. Sie beginnt am Bahnhof von Giengen und führt nach Herbrechtingen in das Eselsburger Tal. Einen herrlichen Rastplatz bietet das 15 Millionen Jahre alte Brandungskliff bei Heldenfingen. Wer möchte, kann die Tour noch fortsetzen, nach Böhmenkirch, Geislingen, Nellingen und zurück nach Giengen.