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Hohe bewaldete Hügel umgeben die Stadt Blaustein und manchmal kleben die Häuser daran wie bunte Bausteine. Von einer langen Vergangenheit zeugen etliche Gebäude und der bedeutende archäologische Fund eines Jungsteinzeitlichen Dorfes im Ortsteil Ehrenstein. Das Gebiet wurde in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. In Ehrenstein ist auch der Löwenfelsen zu finden, an dem frühbronzezeitliche Exponate einer Höhensiedlung gefunden wurden. Ein Modell der Siedlung und einige Funde können im Foyer des Rathauses besichtigt werden. Im Ortsteil Herrlingen ist in der Villa Lindenhof das Rommelmuseum untergebracht, das allerdings nur nach Vereinbarung besichtigt werden kann. Der Generalfeldmarshall Rommel wohnte seit 1943 in Herrlingen und ist auch hier begraben.
Die baden-württembergische Stadt Blaustein liegt an der Schwäbischen Alb und wird von den Flüssen Lauter und Blau durchflossen. Durch das Stadtgebiet führt die Bundesstraße B 28. Damit sind die nahegelegenen Städte Blaubeuren und Ulm schnell erreichbar. Am nordöstlichen Stadtrand verläuft die Bundesautobahn A 8. Bahnreisende haben Direktverbindungen nach Ulm und Immendingen.
Hoch über Blaustein auf einem Bergsporn ist das imposante Schloss Klingenstein im gleichnamigen Ortsteil zu sehen. Die ersten Fundamente stammen aus dem Jahre 1756. Nach mehrmaligen Besitzerwechseln und Abbruchgedanken kaufte im Jahre 1860 der Apotheker Ernst Gustav Leube das Schloss, das sich immer noch immer im Familienbesitz befindet. Der Schlosshof und die Reste der ehemaligen Burg können jedoch besichtigt werden. Der Schlosshof ist auch Veranstaltungsort der jährlichen Poetenwallfahrt. Immer am letzten Juliwochenende wird hier von der Narrenvereinigung Katzastrecker urige schwäbische Mundart und Brauchtum zum Besten gegeben. Oberhalb des Ortsteiles Arnegg ist noch die Ruine einer ehemaligen Spornburg zu sehen. Die teilweise hohen groben Mauern zeigen die Reste der großen Ringmauer und wahrscheinlich die kleinen Überbleibsel der Kernburg.
Ringsum Blaustein eröffnet sich dem Wanderer eine einzigartige Naturlandschaft. Wer einen wunderbaren Blick über das Blautal erhaschen will, sollte zum Nägelesfelsen wandern. Vom Herrlinger Bahnhof geht es hoch zur Rommelsteige und weiter nach Wippingen. Die Strecke ist übrigens mit einer roten Gabel gekennzeichnet. Nach Sonderbuch geht es durch ein zauberhaftes Waldstück direkt zum Rusenschloss. Von dort oben geht der Blick über das charmante Blautal bis nach Blaubeuren. Entspannung nach der Wanderung findet man im Bad Blau mit seiner Black Hole Rutsche oder im heilkräftigen Sole-Außenbecken. Mehrmals wöchentlich wird im Schwimmbad kostenloses Aqua-Fitness angeboten und Saunafreunde können unterschiedliche Saunen besuchen oder sich die Muskeln bei Massagen lockern lassen.