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Zwischen sanften Hügeln und rauschenden Wäldern liegt am Ende des Argentales die Gemeinde Maierhöfen. Die Ortschaft und seine Umgebung wird durch den Eistobel geprägt, die Schlucht des Flusses Obere Argen. Hier stürzt das Wasser auf einer Strecke von etwa drei Kilometern von bis zu 130 Meter hohen Felshängen hinab. Besonders beeindruckend machen die Kaskaden das Naturschauspiel, über die das Wasser seinen Weg nehmen muss. Romantisch-bizarr wird der Eistobel in kalten Wintern, wenn das Wasser gefriert und die Wasserfälle gefrieren. Im Sommer lädt der etwa 1069 Meter hohe Riedholzer Kugel ein, von dem man einen fulminanten Blick auf die Allgäu-Region hat.
Maierhöfen ist eine Gemeinde zwischen dem etwa 24 Kilometer entfernten Kempten im Allgäu und dem 35 Kilometer entfernten Lindau am Bodensee. Über die A7 und A 96 kann man Maierhöfen mit dem Auto erreichen. Wer mit der Bahn anreisen möchte, der fährt bis nach Kempten im Allgäu. Von dort geht es über Isny mit dem Taxi und den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter.
Wer etwas über das Leben, Arbeiten und Genießen zwischen Bodensee und Allgäu erfahren will, der besucht das nahe AlpinMuseum in Kempten. Hier kann man Extrembergsteigern wie Fridtjof Nansen und Alexander und Thomas Huber bei ihrer Leidenschaft zuschauen und weltweite Expeditionen nachverfolgen – das Museum ist das europaweit größte Museum für die Alpingeschichte. Exponate erzählen hier alles über die mühevolle Besiedelung der Alpen, die lebensgefährlichen Expeditionen auf Berge und in Schluchten. Selbstverständlich wird auch die besondere alpine Flora und Fauna dargestellt, Mineralien und Fossilien erzählen alles über die Anfänge des Gebirges. Für viele wird die Ausstellung zu den Wintersportgeräten aus allen Epochen ein Highlight sein. Von den Anfängen mit dem Gleitholz bis zu den modernen und technisch ausgefeilten Hochgeschwindigkeits-Ski kann man diese Entwicklung mitverfolgen.
Zu einem Ausflug in das nahe Sommersbach hinter Isny lockt die Ölmühle und das dazugehörige bäuerliche Werkstattmuseum Öhlerhof. Im Inneren der Mühle aus dem Jahre 1833 findet man mit der Knochenstampfe, der Brettersäge, Hainzenbohrer, Hofschmiede und Münzpresse noch die originale Ausstattung. Bei einem Fahrradausflug in den etwa elf Kilometer entfernten Ort kann man sich entspannen und etwas über die Kulturgeschichte der Region erfahren. Hier kann man im Winter auch auf einer Länge von 80 Kilometern die Loipen hinuntersausen. Auf einer Höhe von 700 bis 900 Metern kann man die Niederungen, Täler und Hochflächen von den Skiern aus betrachten, bei Wettkämpfen kann man die Wintersportprofis in dem Volksbank Allgäu West eG Langlaufstadion Isny anfeuern.