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Als ehemaliger Bergbauort wurde Bad Steben im Jahr 1832 der Titel Königlich Bayerisches Staatsbad verliehen. Die Heilwasserquellen haben den Ort über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Das Thermalwasser und die damit verbundenen gesundheitlichen Verbesserungen sind Mittelpunkt allen Geschehens in der Gemeinde. Eingebettet in den wundervollen Frankenwald, ist der Ort für Erholungssuchende und Naturfreunde mehr als ideal. Ob Thermalbad, Spielbank, Wandern oder einfach die Seele baumeln lassen, das höchstgelegene Staatsbad Bayerns ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. In allen Straßen und Ecken der Gemeinde spüren die Besucher die liebevolle Pflege der ganzheitlichen Bäderstadt.
Mitten im Naturpark Frankenwald liegt Bad Steben nur rund 25 Kilometer von Hof entfernt. Der Ort ist mit dem Auto über die Autobahn A 9 zu erreichen. Zudem fährt jede Stunde ein Zug die Verbindung Hof – Bad Steben. Wer statt mit der Bahn lieber mit dem Bus anreisen möchte, kann dies nun auch mit Fernbussen tun. Bad Steben verfügt insgesamt über eine gut ausgebaute Infrastruktur.
Neben dem Kurpark und den Heilquellen hat der Ort viel Sehenswertes zu bieten. Verschiedene Baudenkmäler kann Bad Steben sein Eigen nennen. Sehr beeindruckend sind die Lutherkirche von 1910, das Rathaus und die alte Wehrkirche. Letztere stammt aus der Zeit um 1500 und in ihr befinden sich Seccomalereien. Sehenswert ist zudem das Grafik-Museum Schreiner im Kurhaus. Einzelne Ausstellungstücke sind auch im Klenzebau untergebracht. Das Staatsbad ist voller kultureller Höhepunkte. Ein besonderes, jährlich stattfindendes Event ist die Frühjahrs- und die Herbst-Kirchweih, die jeweils Anfang Mai und Anfang Oktober stattfindet. Über den Ort hinaus hat dieses Fest Bedeutung erlangt.
Bad Steben befindet sich an dem Euregio Egrensis. Der Radwanderweg ist insgesamt 529 Kilometer lang und führt durch Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen. Der Frankenwald gilt als Wanderwald und daher überrascht es nicht, dass unzählige Wanderwege anzutreffen sind. Informativ und erlebnisreich zugleich ist der geologisch-bergbaukundliche Lehrpfad. Rund um die Gemeinde führt er an allen historisch und landschaftlichen wichtigen Eckpunkten vorbei. In idyllischer Lage bietet der Zucht- und Ausbildungsstall Dörflas Reitstunden für Anfänger und Fortgeschrittene an. Freunde des Glücksspiels kommen in der Spielbank voll auf ihre Kosten. Sehr gut besucht ist auch das alljährliche Sommerfest der Spielbank. Historisch reizvoll geht es hingegen im ältesten Wirtshaus des Frankenwaldes einher: Die Adelskammer befindet sich unweit der Skisprungschanze.