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Die weite romantische Landschaft des Teufelsmoors umgibt den Ort Worpswede. Doch die eigentlichen Schätze liegen mitten drin. Wie aus einem Märchen präsentiert sich die Käseglocke. Das kuppelförmige Gebäude steht auf dem Weyerberg und ist außen mit grauen Schindeln verziert. Der Schriftsteller Edwin Koenemann baute 1926 das schöne Haus. Ebenfalls auf diesem Berg steht ein imposantes, aber auch umstrittenes Monument und Kriegerdenkmal. Diese expressionistische Großplastik ist aus roten Ziegelsteinen designt und sieht wie ein Adler aus. Genauso imposant präsentiert sich die Bonze des Humors. Die lachende Buddha-Statue wurde von dem Bildhauer Bernhard Hoetger entworfen. Man könnte Seiten füllen mit den sehenswerten Gebäuden und Kunstwerken, die in Worpswede betrachtet werden können.
Die niedersächsische Gemeinde Worpswede liegt an der Hamme und mitten im Landschaftsgebiet Teufelsmoor. Über Gemeindestraßen wird die westlich liegende Bundesstraße B 74 erreicht, die südwestlich in die Bundesautobahn A 27 mündet. Damit ist die naheliegende Stadt Bremen schnell erreichbar. Bahnreisende können sich über Direktverbindungen nach Osterholz-Scharmbeck und Stade freuen.
Der Barkenhoff ist ein zauberhaftes Gebäude im Jugendstil und wurde im Jahre 1895 von dem Künstler Heinrich Vogeler gekauft. Damals war es der Mittelpunkt der damaligen Künstlerbewegung und wurde danach noch verschieden genutzt, unter anderem als Kommune oder als Kinderheim. Heute ist es ein Museum, in dem neben einer Dauerstellung zum Werk Heinrich Vogelers wechselnde Sonderausstellungen gezeigt werden. Auch das Haus im Schluh, eine ehemalige Moorkate, ist von Kunst geprägt. Es gehörte der ersten Frau des Künstlers, Martha Vogeler, und dient jetzt als Veranstaltungsort für wechselnde Ausstellungen der Werke ihres Mannes und es kann dort auch Kunsthandwerk aus der Region bestaunt werden. Einen schon fast verwunschenen Anblick bietet das Backsteinensemble, das am Fuße des Weyerberges liegt. Hier befindet sich die Große Kunstschau, die bezaubernde Bilder der Gründer der Künstlerkolonie zeigt. Auch der expressionistische Bau des Kaffees Worpswede ist hier zu finden. Das schöne Gebäude wurde vom Architekten und Künstler Bernhard Hoetger geplant und ohne rechte Winkel gebaut.
Wer für ein wenig Nostalgie schwärmt, sollte an einer Fahrt auf einem antiken Torfkahn teilnehmen. Am Anleger Neu Helgoland in Worpswede starten die schwarzen Boote mit ihren charakteristischen braunen Segeln zu einer Fahrt ins Teufelsmoor. Ein besonderes Schwimmbadvergnügen erwartet die Besucher im Allwetterbad. Wie bei einem Cabrio fährt das Dach zurück und aus dem Hallenbad wird schnell ein Freibad. Viel Abwechslung bieten die verschiedenen Saunen wie eine Loftsauna oder das Kelo-Blockhaus. Ein besonderes Vergnügen ist das Sanarium. Die angenehme Kombination aus Sauna und Dampfbad ist mit einem wechselnden Farblicht ausgestattet. Wanderer entführt der Natur- und Geschichtspfad Hüttenbusch in eine zauberhafte Landschaft. Von Worpswede führt er zirka einen Kilometer in die freie Landschaft. Schautafeln informieren über Tiere, Pflanzen und Geschichten und Bohlenstege führen durch das Moor.