
Themenhotels in Putzbrunn
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Nicht weit vor den Toren Münchens befindet sich die Gemeinde Putzbrunn. Seinen ursprünglichen ländlichen Charakter hat der Ort nie verloren, die vielseitige Landschaft lädt zum Verweilen ein. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis zum 8. Jahrhundert nach Christi zurück, spannend ist die Herkunft des Ortsnamens. Urkunden des Hochstifts Freising weisen auf einen Ahnen mit dem Namen Puzzi hin, der um das Jahr 770 im Hachinger Tal lebte. 200 Jahre später fand sich in anderen Unterlagen der Ort Puzeprunnin, also "Brunnen des Puzzi". So verdankt der historische Ort seinen Namen seinen Urbewohnern. Auf einer Radtour durch die Münchener Schotterebene kann man im Klettergarten oder Grünwald viel erleben, in Baierbrunn stößt man im Ortskern auf einen besonders kuriosen Maibaum.
Putzbrunn liegt etwa 15 Kilometer südöstlich der Landeshauptstadt. Mit dem Auto ist man innerhalb kürzester Zeit in München, es gibt einen direkten Anschluss an den Autobahnring A 99. Die Gemeinde liegt auf der Münchener Schotterebene, die zu ausgedehnten Radwanderungen einlädt. Unweit von Putzbrunn gibt es etliche Moose, die bekanntesten sind das Freisinger und Erdinger Moos.
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde und der Umgebung gehören die Kirchen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde von Waldperlach und Putzbrunn. Inmitten der Gemeinde findet man die evangelische Kirche St. Martin und die katholische Kirche St. Stephan, die das ökumenische Kirchenzentrum von Putzbrunn sind. Ein gemeinsamer Kirchhof fördert den Dialog zwischen Konfessionen. Von weitem sehen kann man den ungewöhnlichen Glockenturm in Waldperlach. Der ehemalige Wasserturm wurde 1980 zu einem Glockenturm für die daneben erbaute Kirche umfunktioniert. Alle Kirchen sind auch wochentags für Besucher geöffnet.
Putzbrunn ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in die bayrische Landschaft. Besonders beliebt ist die etwa 40 Kilometer lange Strecke zwischen Unterhaching und Baierbrunn. Durch die flache Schotterebene aus der Eiszeit ist das Radfahren mit wenigen Anstrengungen verbunden, nur der Anstieg zur Isar möchte erarbeitet werden. Eine Pause kann man im Walderlebniszentrum bei Grünwald einlegen. Ein Erlebnispfad mit zehn Stationen macht Besucher mit der regionalen Landschaft vertraut. König Max II. ließ hier im Jahr 1863 einen Pavillon erbauen, in dem man heute eine Ausstellung über Säugetiere und Vögel der bayrischen Wäldern besichtigen kann. Das nächste Highlight findet sich im idyllischen Mühltal. Hier befindet sich direkt an der Isar die längste Floßrutsche Europas. Außerdem kann man bei einem Abstecher das Kloster Schäftlarn, eine 760 gegründete Benediktinerabtei, besichtigen.