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In Bad Bramstedt sorgen eine idyllische Landschaft und die positive Wirkung des Moorheilbades für Ausgeglichenheit und Entspannung. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Stadt zum staatlich anerkannten Moorheilbad – 1910 erhielt Bramstedt das Stadtrecht und den Titel als Bad. Die Stadt hat eine wunderbare Lage inmitten des Holsteiner Auenlandes – über 28 Brücken kann man hier spazieren um die Auen zu überqueren. In der Freizeit kann man hier ausgedehnte Kanutouren machen die bis zur Elbe reichen. Sportler können außerdem die verschiedenen Angebote an Golfplätzen, das Warmwasserfreibad "Rolandoase" sowie Tennisplätze nutzen um sich fit zu halten.
Bad Bramstedt ist eine Stadt in Schleswig-Holstein. Die Stadt liegt etwas 49 Kilometer südwestlich von Kiel, 54 Kilometer westlich von Lübeck sowie 42 Kilometer nördlich von Hamburg. Mit der Bahn gelangt man von Hamburg und Neumünster in die Stadt. Rund fünf Kilometer sind es bis zur A 7.
Die Stadt Bramstedt kann auf eine weitreichende Geschichte zurückblicken. Seit 1532 gab es einen Roland, wobei es sich um das Standbild eines Ritters handelt, der die Stadtrechte des Ortes symbolisiert. 1693 wurde der hölzerne Roland durch einen steinernen Roland ersetzt. Im Mittelpunkt des Stadtzentrums steht die Maria-Magdalenen-Kirche. Die Hallenkirche mit dem typisch norddeutschen roten Backstein stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist der gotische Schnitzaltar. Bei einem Stadtrundgang wird man auch auf das Torhaus stoßen. Bei dem backsteinernen Bau aus dem 17. Jahrhundert handelt es sich um das letzte erhaltene Gebäude des Guts Bramstedt. Im Inneren gibt es ein barockes Treppenhaus und sehenswerte Stuckaturen zu besichtigen. Vor dem Torhaus wird man auch den aktuellen Roland der Stadt finden.
Wer sich in Bad Bramstedt erholen möchte, der findet Ruhe im Kurzentrum des Ortes. Hier kann man im Kurpark spazieren gehen und die dazugehörige Kneippanlage und den „Garten der Sinne" besuchen. Für Abwechslung sorgt eine Fahrt mit der Moorbahn von Bad Bramstedt. Die Tour mit der historischen Lok führt durch das Mooraufbereitungsgelände nahe des Klinikums Bad Bramstedt. Auch mit dem Kanu kann man die Auenlandschaft der Umgebung kennen lernen. Auf der Bramau von Bad Bramstedt geht es in Richtung Kellinghusen – drei Stunden sollte man für die Tour einplanen. Hat man das Glück am Ufer Störche zu erblicken, kann man auch hier etwas Zeit einplanen. Für Radfahrer stehen der Ochsenweg sowie der Mönchsweg zur Verfügung.