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Im Süden Nordrhein-Westfalens punktet Eitorf mit einer vielseitigen Naturlandschaft und idyllischem Landleben. Durch die Gemeinde fließt die Sieg. Ursprünglich gehörte der Ort zum German Liberia, dem damalig unbesetzten germanischen Siedlungsgebiet. Erste urkundliche Erwähnungen stammen aber erst aus dem Jahr 1144. Im Mittelalter war die Region durch Rittersitze, Sattelhöfe und mittelalterlichen Burgen geprägt. Davon zeugen heute noch die Burg Merten und andere kleine Reste dieser Zeit. Die überwiegend katholische Bevölkerung und auch die damalige Lebensweise zeigt sich in zahlreichen Pfarrkichen. Als Naherholungsgebiet mit mittelalterlichem Flair hat sich Eitorf weit über die Landesgrenzen einen Namen gemacht. Zudem locken die bunten, traditionellen Feste Besucher an.
Eitorf befindet sich in wunderschöner Landschaft zwischen den grünen Hügeln des Bergischen Landes und dem Westerwald. Bonn ist nur eine halbe Autostunde entfernt und auch der Flughafen KölnBonn ist in etwa 40 Minuten mit dem Auto erreichbar. Zudem stellt der ortseigene Bahnhof Verbindungen in Richtung Köln und Siegen zur Verfügung
Eitorf besitzt zahlreiche Bau- und Naturdenkmäler. Dazu gehören das Kloster und die Burg Merten sowie die Villa Gauhe. Ein Besuchermagnet ist zudem eine 260 Jahre alte Stieleiche mit einer Höhe von etwa 26 Metern. Der Ort ist voller bunter Tradition und einem lebhaften Kulturangebot. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehören der Karneval, der Eitorfer Frühling und das Fest der internationalen Begegnung. Sehr imposant ist das alle zwei Jahre stattfindende Heißluftballontreffen. Freunde des Bogensports sollten das alljährliche Heidehüttenturnier nicht verpassen. Zudem findet auf der Sieg jedes Jahr ein gut besuchter Kanuwettbewerb statt.
Die überwiegend unberührte Natur in und um Eitorf hat es ermöglicht, dass heute eine große Population der Großen Mausohrfledermäuse dort beheimatet sind. Einige dieser Exemplare haben sich im alten evangelischen Pfarrhaus niedergelassen. Beim Ortsteil Merten befindet sich das Naturschutzgebiet Basaltsteinbruch. Das Gelände ist geprägt von Steilhängen mit faszinierenden Basaltsäulen, die auf einen Vulkanausbruch vor rund 19 Millionen Jahren zurückgehen. Zudem stellt der Steinbruch eine Heimat für seltene Tiere und Pflanzen dar. Wanderungen durch dieses teils bizarre Gebiet sind überaus interessant. Radfahrer können die malerische Landschaft an der Sieg erkunden. Ein Radweg führt die meiste Zeit direkt am Fluss entlang durch zum Teil unberührte Auenlandschaft bis zur Mündung in den Rhein.