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Die Ostwestfalenhalle im Stadtteil Kaunitz lockt regelmäßig Händler und Trödler nach Verl. Hier findet seit 1966 monatlich einer der größten deutschen Hobbymärkte statt. Neben Trödlern sind hier auch Tierhändler vertreten, was den ländlichen Charakter von Verl eindeutig unterstreicht.Über ein eigenes Theatergebäude verfügt die Stadt Verl nicht. Aber Aufführungen des Kolpingtheaters Verl finden sowohl in der Aula der Realschule als auch in anderen städtischen Gebäuden statt. Zusammen mit dem Heimatverein hat die Stadt das „Heimathaus Verl“ gegründet. Hier können interessierte Besucher die Entwicklungsgeschichte des Verler Landes nachvollziehen. Verl ist außerdem bekannt für sein Ostwestfalen-Blasorchester, in dem mehr als 160 Musiker aktiv sind.Ende des 18. Jahrhunderts wurde in Verl die Pfarrkirche St. Anna erbaut. Der Hallenbau im Stil des Klassizismus zeigt eine Architektur, die zu dieser Zeit in Westfalen eher untypisch war. Der Grund liegt darin, dass der Fürst Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg einen österreichischen Architekten mit dem Entwurf für die Kirche beauftragt hatte. In der Altstadt von Verl stehen Fachwerkhäuser, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert erbaut wurden und Verl eine fast mittelalterliche Atmosphäre verleihen. Günstige Übernachtungsmöglichkeiten bietet HRS.de zur bequemen Onlinebuchung.