Das ibis Hotel in Barcelona

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© Marc Bertrand

Vor einiger Zeit habe ich mich dazu entschlossen, Barcelona unsicher zu machen. Mit einem fast leeren Koffer, der unbedingt mit neuen Klamotten gefüllt werden sollte, und meinem Freund im Schlepptau bin ich im Juli mit einem recht günstigen Flug nach Barcelona geflogen.

Es war unser erster Trip in die Großstadt und so war alles erst einmal neu. Vom Flughafen sind wir mit dem Bus zum Hotel gefahren, das mitten in der Stadt liegt. Auserwählt für unseren Aufenthalt haben wir uns das ibis Hotel in der Calle Cuitat de Granada 99, mitten in Barcelona.

Zum Strand waren es rund 15 Minuten zu Fuß und alle anderen Sehenswürdigkeiten konnten gut mit dem Bus erreicht werden, denn eine Bushaltestelle befand sich nur zwei Minuten entfernt um die nächste Ecke. Auch ein Einkaufsladen für Kleinigkeiten lag auf dem Weg und so konnten wir uns ohne großen Aufwand selbst verpflegen.

Ibis Barcelona 22@ H5944

Das ibis Hotel in Barcelona war sehr interessant für uns, da uns eine gute Lage wichtig war, um alle Dinge, die wir zum Leben brauchten und die wir uns ansehen wollten, schnell erreichen zu können. Zudem sollte es einfach ein günstiger Urlaub werden und deswegen fiel unsere Wahl auf das ibis Hotel. Die Hotellobby und der Aufenthaltsraum für Internetnutzer und auch eine kleine Essnische mit Bar sahen sehr ansprechend aus. Das Personal war freundlich.

Das Zimmer war klein, aber sauber. Leider war es wirklich nur ein Hotelzimmer, das weder Kochnische noch einen Kühlschrank bot. Der erste Blick ins Zimmer fiel auf eine Garderobe, die sich später als Schrankersatz herausstellte, denn einen richtigen Schrank gab es schlichtweg nicht.

Trotzdem bot die Garderobe genügend Platz, um unsere Kleidungsstücke zu verstauen. Das Zimmer beinhaltete außerdem ein großes, weiches Bett, einen Schreibtisch mit Stuhl, der am Fenster stand und einen großen Flachbildschirmfernseher, der an der Wand hing und auch deutsches Fernsehen empfängt.

© Marc Bertrand
© Marc Bertrand

Das Badezimmer fiel leider sehr klein aus und so konnte wir dort nicht einmal unseren täglichen  Gebrauchsgegenstände verstauen. Es bestand aus einer Toilette, einem kleinen Waschbecken ohne Ablagebereich und eine wirklich kleinen Dusche.

Die Zimmer wurden, wenn Bedarf bestand, jeden Tag geputzt und so lies es sich doch einige Tage in dem kleinen Zimmer aushalten. Wir waren schließlich da, um uns Barcelona anzuschauen und nicht, um uns im Hotel aufzuhalten. Einen Pool suchten wir vergeblich, aber einen Fitnessraum gab es, den wir abends meist für eine Stunde besuchten, bevor wir zum Restaurant-Besuch aufbrachen.

© Marc Bertrand
© Marc Bertrand

An einem Abend wollten wir dann doch einmal die hoteleigene Küche ausprobieren, die sich später als Reinfall entpuppte. Die Lasagne, die ich bekam war handgroß, hatte einen stolzen Preis und war innen nicht ganz aufgetaut. Auf Nachfragen wurde uns dann berichtet, das sie sie aus der Tiefkühltruhe stammt. Ich ließ sie zurückgehen, bekam stattdessen einen Salat umsonst und die Erfahrung, lieber außerhalb zu essen.

Fazit: Barcelona lohnt sich sehr für eine Kurzreise. Das ibis Hotel ist dafür auch mehr als geeignet, da es eine sehr gute Lage hat. Für zwei Personen war das Zimmer zwar etwas klein, aber wenn man eh nur zum Schlafen ins Hotel geht, ist auch dies kein Problem. Essen sollte man aber doch lieber außerhalb, denn das Essen im ibis Hotel war einfach ungenießbar.

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Christina
Christina ist die HRS Expertin für berufliches Reisen. Sie kennt stets die neusten Businesshotels und Restaurants, hat immer die besten Travel Hacks parat und weiß, wie man auf dem Businesstrip am effektivsten seine knappe Freizeit nutzt. Christinas Lieblingshotels sind das Hotel Zoo Berlin, das QVEST in Köln, das Boutique-Hotel Constanza in Barcelona und das Design-Hotel Ekies all senses in der griechischen Region Chalkidiki. Was ihrer Meinung nach bei keiner Reise fehlen darf? Am Abend ein schönes Steak im Hotelrestaurant und ein Moscow Mule an der Hotelbar.