Sie sind oft beruflich unterwegs und Ihre persönliche Sicherheit ist Ihnen wichtig? Denken Sie auch an Ihre Daten! Für Geschäftsreisende mit sensiblen Daten auf dem Rechner gilt es, im öffentlichen Raum und vor allem in Netzwerken bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Unsere Tipps für mehr Datenschutz unterwegs:

Gerade für Geschäftsreisende sind die Informationen auf dem eigenen Rechner hochsensibel. Entsprechend vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie sich in ein öffentliches Netzwerk einwählen oder Ihren Laptop auch nur für einen Moment physisch aus den Augen lassen. Schützen können Sie sich auf verschiedene Art und Weise, z.B. indem Sie sich einen hochwertigen VPN zulegen oder Proxys nutzen. Gut beraten sind Sie außerdem mit gesicherten Netzwerken innerhalb von Business-Lounges. Die besten Tipps für Netzwerk- und Datenschutz auf Geschäftsreisen haben wir für Sie an dieser Stelle zusammengefasst:

Tipp 1: Daten verschlüsseln

Die Sicherung Ihrer Daten beginnt mit der Verschlüsselung auf dem Rechner. Auf diese Weise sind Sie selbst dann geschützt, wenn ein Hacker oder eine Person nach dem Diebstahl des Geräts auf Ihre Informationen zugreifen will. Auf dem Markt gibt es verschiedene Softwares, mit denen Sie bestimmte Ordner und Dateien codieren. Zugang erhalten Sie erst dann, wenn Sie das richtige Passwort eingeben.

Tipp 2: Den Rechnerzugang beschränken

Bevor ein potenzieller Hacker Ihre verschlüsselten Daten durch persönlichen Zugriff erreichen kann, sollte die Hürde für das Öffnen des gestohlenen Rechners selbst möglichst hoch sein. Die teuersten Rechner auf dem Markt sind mittlerweile nicht mehr mit Passwörtern, sondern mit Gesichts- oder Fingerabdruckkontrolle gesichert. Zwar bieten solche Werkzeuge auch keinen hundertprozentigen Schutz, machen es Kriminellen jedoch ausgesprochen schwierig, Ihre Daten zu stehlen.

Tipp 3: Gepäck sichern

Die nächste Stufe ist der Schutz des Rechners selbst. Kaufen Sie sich beispielsweise intelligentes Gepäck wie den Bluesmart. Dieser Rollkoffer verfügt über Ladeanschlüsse für Ihre elektronischen Geräte und ein digitales Schloss, welches Sie mit Ihrem eigenen Telefon, der dazugehörigen App und Ihrem Account öffnen können. Sobald sich Ihr Koffer von Ihnen weiter als einen bestimmten Abstand wegbewegt, meldet sich ein Alarm. Der eingebaute GPS-Tracker zeigt Ihnen weltweit, wo sich Ihr Bluesmart befindet. Während Sie Ihren PC nicht benutzen, ist er in einem solchen Koffer bestmöglich geschützt. Alternativ bieten viele Lounges in Airports und Bahnhöfen persönliche Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Tipp 4: Sich nur in gesicherte Netzwerke einwählen

Freie Netzwerke an öffentlichen Orten sind sehr verlockend. Sicher sind Sie jedoch nicht. Überall, wo Sie sich ohne Passwort und Anmeldung einwählen können besteht die Gefahr, dass Ihre Daten durch Hacker gestohlen werden. Die Diebe müssen lediglich im selben Netzwerk eingewählt sein und können mit ein paar Handgriffen Informationen abgreifen. Vergleichsweise sicher sind die kostenpflichtigen Hotspots großer Telefonanbieter, welche ihrerseits für einen hohen Zugangsschutz zwischen den eingewählten Rechnern sorgen. Noch mehr Vertrauen können Sie auf die Netzwerke innerhalb von Business-Lounges setzen. Diese sind für die Kunden in diesem Bereich zugänglich und nutzen hochwertige Sicherheitszertifikate. Gleiches gilt für das WLAN in Ihrem Hotel: passwortgeschützte Netzwerke sind sicherer als offene. Fragen Sie im Zweifelsfall im Hotel nach, welche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um den Datenschutz für Gäste sicherzustellen.

Tipp 5: VPNs einrichten

Unter einem VPN versteht man ein „virtuelles privates Netzwerk“, welches quasi als Transportmedium für Ihre Daten im Internet fungiert. Von anderen Rechnern wird lediglich das Netzwerk, als der Träger, gesehen. Die eigentlichen Informationen bleiben dahinter verborgen. Zusätzlich können Verschlüsselungsoptionen hinzugefügt werden. VPNs kaufen Sie in der Regel online, sollten dabei aber auf schwarze Schafe am Markt achten. Als Grundsatz gilt: Wenn ein VPN zu einem zu niedrigen Preis angeboten wird, stimmt etwas nicht. Oftmals fungieren dann die Anbieter selbst als Hacker und verkaufen Ihre Daten an Marktanalyseunternehmen. Informieren Sie sich daher vorab, wer hinter dem VPN steht und lesen Sie aktuelle Meinungen bzw. Bewertungen durch. Etabliert haben sich mittlerweile Netzwerke wie CyberGhost, ExpressVPN, IPVanish und HotspotShield. Für Business-Kunden und Unternehmen werden meist spezielle Angebote mit besonders hoher Verschlüsselung offeriert.

Tipp 6: Proxy-Verbindungen nutzen

Bei einem Proxy-Server surfen Sie über einen fremden Rechner und verbergen somit Ihre IP-Adresse. In der Regel läuft der Zugriff über ein Land Ihrer Wahl und führt von dort zurück zu den Daten, die Sie abrufen oder senden müssen. Proxys können Sie ganz einfach auf Ihren Browser installieren, sollten jedoch nur dann eine Option sein, wenn es kurzfristig keine andere Lösung gibt. Auch hier ist es schwierig auszumachen, ob man dem Anbieter Vertrauen kann. In der Vergangenheit kam es u.a. zu Daten- und IP-Adressen-Raub, kurzum: es wurden die IPs der Nutzer für den Zugriff auf illegale Seiten genutzt. Neben dem Proxy ist ein Verschlüsselungsverfahren über Zertifikate wie SSL und TLS unabdingbar. Darüber hinaus sollten Sie bei sensiblen Daten, z.B. dem Zugriff auf Bankkonten, immer eine HTTPS-Verbindung verwenden.

Tipp 7: Regelmäßige Virenkontrolle und Updates

Eigentlich wissen Sie das  ja, aber es ist ein Muss für ausreichenden Datenschutz: Viren und Trojaner sind die am meisten genutzten Varianten, um Daten von einem fremden Rechner abzusaugen oder gegen „Lösegeld“ zu blockieren. Wenn Sie Ihre Antiviren-Programme stets auf dem neuesten Stand halten und regelmäßig Suchdurchläufe durchführen, minimieren Sie diese Gefahr. Wichtig ist, dass die Software stets die aktuellen Virendefinitionen hat, d.h. für Sie: Updates, Updates, Updates!

Tipp 8: Alternativen zu Windows nutzen

Profis im IT-Bereich setzen seit Langem auf Betriebssysteme, die kaum von Viren angegriffen werden können. Alle Linux-basierten Programme verfügen beispielsweise über ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept, das vor jedem unerlaubten Zugriff Rechte abfragt und somit Malware fast komplett ausschließt. Während Linux selbst eher für Experten gedacht ist, kann der Ableger Ubuntu auch problemlos von Nicht-Programmierern bedient werden. Ebenfalls deutlich sicherer als Windows sind die Apple-Rechner.

Datenschutz und Datensicherheit auf Geschäftsreisen ernst nehmen

Die Sicherheit Ihrer Daten ist gerade auf Geschäftsreisen enorm wichtig. Nehmen Sie die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen daher nicht auf die leichte Schulter. Der Rest Ihrer Reise sollte ebenfalls ohne Risiko ablaufen – bei der Hotelbuchung stehen wir 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr an Ihrer Seite. Und falls es doch mal Probleme vor Ort gibt: als My HRS Kunden nutzen sie kostenlos HRS Travel Care, den schnellsten Kulanzservice unter den Hotelportalen! Registrieren Sie sich einmalig kostenlos und nutzen Sie Travel Care sowie alle anderen Premium Services für Geschäftsreisende! 

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