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Venedig kann mit Fug und Recht als eine der beliebtesten touristischen Ziele in Italien deklariert werden. Jährlich zieht es unzählige Besucher in die Lagunenstadt.
Vornehmlich ist der Tourismus die treibende Wirtschaftskraft in Venedig. Hotels, Bars, Restaurants und Handel dominieren das Bild der Stadt. Aufgrund der historischen Bausubstanz sind auch im Bereich des Handwerks, vor allem im Baugewerbe, viele Betriebe vorhanden. Neben den Hotels, die sich auf den Inseln befinden, sind einige auch auf dem Festland im Stadtteil Mestre zu finden. Viele Wege innerhalb der Stadt werden mit dem Schiff vollzogen, bekannt ist hier vor allem der Canal Grande. Touristen nutzen oft die Möglichkeit, sich mit einer Gondel vom Hotel abholen und sich durch die kleinen Kanäle schiffen zu lassen.
Vor allem für Interessierte an historischen Sehenswürdigkeiten bietet Venedig seinen Besuchern unendliche Möglichkeiten, den Tag zu gestalten. Angefangen beim Marcusplatz mit dem Dogenpalast, über die Seufzerbrücke bis hin zu den Palästen, gibt es an jeder Ecke von Venedig etwas zu entdecken. Dies gilt auch für die Hotels, zum einen in umgebauten Palästen untergebracht, finden sich genauso welche, die in moderne Bauten eingezogen sind. Wenn Sie auf Hotelsuche in Venedig sind, sollten sie das Angebot bei HRS checken, hier finden sich für jeden Geschmack Hotels aller Arten. Die An- und Abreise lässt sich bequem über den Flughafen Venedig-Marco-Polo realisieren, von welchem Sie per Wassertaxi direkt zu Ihrem Hotel gebracht werden können.
Aufgrund der wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung der gesamten Region bietet es sich auch für Geschäftsreisende an, ein Zimmer in einem HRS Hotel in Venedig zu buchen. In Bella Venezia gibt es natürlich eine ganze Anzahl hochklassiger Restaurants, die sich perfekt für ein Geschäftsessen eignen. Klassische venezianische Küche in überzeugender Qualität wird dem Gast des Antiche Carampane, Sestiere San Polo 1911, geboten. Nahe der Rialtobrücke gelegen ist dieses traditionelle Restaurant aus allen Richtungen gut zu erreichen und von den Hotels der Stadt nicht weit entfernt. Bei dem Quadri handelt es sich um eine mit einem Stern ausgezeichnete Lokalität, die an der Piazza San Marco 120 gelegen ist. Das Gourmetlokal befindet sich in einem Gebäude aus dem Jahre 1638. Die Einrichtung ist sehr elegant und passt somit bestens zu den vorzüglichen Speisen. Im ersten Stock sitzend hat man einen schönen Blick über die Piazza und kann in einem herrlichen Ambiente mit den Geschäftspartnern Lunch oder Dinner einnehmen.
Neben den Wasserstraßen bieten sich gleichfalls zahlreiche Fußwege zu den Sehenswürdigkeiten an, sodass man beispielsweise den Besuch der Galleria dell’Accademia mit einem romantischen Spaziergang an den attraktiven Kanälen entlang verbinden kann. Ihren Namen hat die Galerie der Kunstakademie Accademia di belle arti di Venezia mit damaligen Sitz an der Stelle des heutigen Museums zu verdanken, welche von dem Maler Giovanni Battista Piazzetta im Jahre 1750 gegründet wurde. Mit der Umwandlung der Akademie in eine öffentliche Kunsthochschule unter Napoleon begann gleichzeitig die Gründung einer Kunstsammlung, die noch immer den Mittelpunkt der heutigen Ausstellung darstellt. Zahlreiche Bilder stammen aus aufgelassenen Klöstern und Kirchen sowie Stiftungen und Nachlässen aus privater Hand. Einige Gemälde gelangten durch Napoleon nach Frankreich, wurden jedoch zu einem späteren Zeitpunkt an Italien zurückgegeben. In den letzten Jahrzehnten sorgten verschiedene Direktoren der Galerie weiterhin für eine Vielzahl von neuen Kunstwerken. Kunstkenner, die sich gerne in die ausgestellten Werke vertiefen und diese auf sich wirken lassen, finden in der Accademia Galerie lange Sitzbänke vor, welche sich gleichfalls auch zum Ausruhen eignen. Da das prachtvolle Museum immer sehr gut besucht ist, sollte man möglichst früh vom Hotel aufbrechen, in den Morgenstunden finden sich dort noch weniger Besucher, sodass man sich in aller Ruhe in den Anblick der fantastischen Gemälde vertiefen kann.
Als berühmteste Sehenswürdigkeit von Venedig kann man wohl den Markusdom auf dem Markusplatz bezeichnen. Nachdem die im Jahre 832 erste fertigstellte Kirche, welche dem heiligen Markus geweiht war, bei einem Brand zerstört wurde, errichtete man den heutigen Dom in den Jahren 1063 bis 1094. Eine Legende besagt, dass die Gebeine des Schutzheiligen der Kirche im Fertigstellungsjahr durch ein Wunder wiedergefunden wurden. Damit wurde der 25. Juni 1094 zu dem bekannten italienischen Feiertag „Inventio Sancti Marci“. Das sehenswerte Bauwerk wurde nach byzantinischen Vorbildern in einer ursprünglichen Form erbaut, obwohl sich in dieser Zeit bereits ein modernerer Baustil zu etablieren begann. Spätere Anbauten erfolgten im 13. Jahrhundert im selben Stil, im 14. Jahrhundert wechselte man zur gotischen Bauweise.
Die zahlreichen mosaikverzierten Bögen an der Außenfassade stellen das Erretten und Überführen der Gebeine des heiligen Markus nach San Marco dar. Die „Porta Sant ‘Alipio“ mit einer Darstellung des Markusdoms im 13. Jahrhundert ist das älteste Portal und auch das Einzige aus diesem Jahrhundert. Als überaus beeindruckend präsentieren sich ebenso die vier seitlichen oberen Bögen. Wunderschöner Blattschmuck sowie die Prophetenbüsten stellen eine wahre Zierde derselben dar. Die Spitzen werden von den venezianischen Stadtheiligen gekrönt. Neben der Statue des heiligen Markus in einem der mittleren Bögen lässt sich der im Sonnenlicht funkelnde goldene Markuslöwe bestaunen. Auch die fantastischen Marmorarbeiten der Fassade sowie zahlreiche Skulpturen und Säulen bereichern weiterhin den einzigartigen Anblick des berühmten Bauwerks. Eine der berühmtesten Verzierungen des Markusdoms stellt das antike vergoldete Vierergespann dar, welches eine exakte Kopie des im „Museo Marciano“ ausgestellten Originals darstellt. Die – nicht wie ursprünglich geglaubt aus Bronze, sondern fast ausschließlich aus Kupfer – hergestellten Plastiken waren lange Zeit vor dem Bauwerk platziert und sollten sogar einmal eingeschmolzen werden. Glücklicherweise erkannte man deren Wichtigkeit rechtzeitig und verschaffte ihnen einen gerechten Platz an der Fassade. Bis zum heutigen Tage ist noch nicht geklärt, an welchem Ort das Vierergespann aus dem 1. Jahrhundert nach Christus entstanden ist. Sowohl Rom, als auch Griechenland und Alexandrien stehen bei dieser Frage zur Debatte. Auf jeden Fall hat es zahlreiche weite Reisen hinter sich, darunter nach Paris, wofür Napoleon im Jahre 1798 sorgte.