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Die Kreisstadt der Mecklenburgischen Seenplatte hat alles zu bieten, was das Herz begehrt. Die reichhaltige Geschichte des Ortes ist noch heute durch die vier mittelalterlichen Stadttore erkennbar, die Neubrandenburg den Beinamen Vier-Tore-Stadt gebracht haben. Als pulsierende Kulturstadt präsentiert sie sich mit der zentral gelegenen Konzertkirche, dem internationalen Dokumentarfilmfestival und regionalen Festivitäten. Herausragend ist zudem die Lage, denn sowohl mit dem Auto, der Bahn als auch mit dem Schiff über den angrenzenden Tollensesee ist Neubrandenburg zu erreichen.
Neubrandenburg liegt im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und ist rund 130 Kilometer von Berlin entfernt. Auch bis zur Ostseeküste sind es lediglich 60 Kilometer Luftlinie. Zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Region wird die Stadt durch die beiden Bahnlinien. Von Süden nach Norden gelangt man von Falkenberg über Berlin nach Stralsund – von Westen nach Osten führt eine Bahnlinie von Lübeck ins polnische Stettin. Auch mit dem Auto ist man durch die nahegelegene Autobahn A 20 schnell in der Stadt.
Neubrandenburg ist die drittgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern und eines der Oberzentren des Bundeslandes. Hier treffen sich die Berliner und Stettiner Metropolregionen. Wegen dieser exponierten Lage haben sich viele Unternehmen in dem Ort angesiedelt, wozu die Deutsche Post mit einem Logistikzentrum und die Großbäckerei De Mäkelbörger gehören. Die Hochschule Neubrandenburg bildet vor allem Fachkräfte in der Richtung Soziale Arbeit aus, bietet aber auch Studiengänge in den Fachbereichen Agrarwirtschaft, Landschaftswissenschaften und Gesundheit an.
Möchte man die Altstadt besuchen, geht man durch eines der vier historischen Tore, die früher die Stadt verschlossen. Auf einem Rundgang kann man sich die nahezu vollständig erhaltene Wehranlage aus dem 13. und 15. Jahrhundert anschauen. Besonders sehenswert ist die Konzertkirche St. Marien. Das Prachtexemplar des norddeutschen Backsteinbaus wird seit 2001 für klassische Konzerte genutzt. Die optimale Akustik macht Chorkonzerte und Theateraufführungen zu einem einmaligen Erlebnis.
Im Herbst wird die Stadt zur Hochburg für Cineasten, denn ein Mal im Jahr kommen tausende Besucher nach Neubrandenburg, um sich beim Europäischen Dokumentarfilmfestival dokumentART zu treffen. Im März und April jeden Jahres führt der Neubrandenburger Jazzfrühling Musikliebhaber in die Stadt. Entspannung findet man am Tollensesee, dessen 35 Kilometer langer Rundweg zu einer Wanderung oder Radfahrt einlädt. Und natürlich bietet die Mecklenburgische Seenplatte mit ihrer faszinierenden Landschaft unzählige Möglichkeiten für attraktive Rad- und Wandertouren.