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Jede Stadt hat ihre Sehenswürdigkeiten, mit der man sie identifiziert. In Madrid gehören in erster Linie die El Oso y el Madroño Statue, die den Bären am Erdbeerbaum darstellt und der Null-Kilometerstein auf der zentralen Puerta del Sol dazu. Anders als in Barcelona, wo Antoni Gaudí das Stadtbild maßgeblich mitgestaltete, waren es in hier viele unterschiedliche Architekten. Es lohnt sich mit offenen Augen durch die spanische Metropole zu laufen, denn die mitreißende Metropole ist modern, kosmopolitisch und sehr sehenswert.
Madrid ist Hauptstadt von Spanien und mit knapp 3,3 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes sowie die drittgrößte Stadt der Europäischen Union. Die Metropole liegt mitten im Zentrum der Iberischen Halbinsel, sodass keine spanische Stadt mehr als acht Stunden Fahrtweg entfernt ist.
Madrid als kulturelles und politisches Zentrum Spaniens stellt einen wichtigen Wirtschafts- und Messestandort dar. Die vorbildliche städtische Infrastruktur spiegelt sich neben dem größten Verkehrs- und Eisenbahnknotenpunkt Spaniens vor allem in einem der größten U-Bahn Netze der Welt wider, sodass sowohl der internationale Flughafen Barajas als auch der führende Messeplatz in ganz Spanien, die Feria de Madrid, auf dem schnellsten Weg erreichbar sind.
Es ist nicht nur die Baukunst, die Madrid zur Hauptstadt der Lebenslust macht und im Besucher ein euphorisches Gefühl erweckt. Dazu gehören die Straßen und Plätze, die Harmonie und Leben ausstrahlen und die mediterrane Gelassenheit. Auch die spanische Küche und das Zelebrieren des Essens sind untrennbar mit der madrilenischen Lebensart verbunden. Ein spätes Abendessen, gefolgt von einem Besuch mehrerer Tapas-Bars bis nach Mitternacht gehört in der Weltstadt zum guten Stil. Wer rastet der rostet, trifft auf die Weltstadt Madrid vor allem im Nachleben zu. In vielen Vierteln geben sich die Bars und Clubs die Klinke in die Hand. Das lässige Szene Viertel Chueca setzt auf Individualität und leuchtet in Regenbogenfarben.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Madrid gehören der Königspalast, offizielle Residenz des spanischen Königshauses, die Kathedrale Santa María de la Almudena und Plaza Mayor. Die Hotels in Madrid begrüßen jedes Jahr viele touristischer Besucher, die sich für das kulturelle Leben, die Museen Museo del Prado und Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, die berühmte Küche oder das Estadio Santiago Bernabéu, berühmtes Heimatstadion des Vereins FC Real Madrid, interessieren. Am Plaza de Cibeles, an dem das Boulevard Gran Vía beginnt, werden die Erfolge von Real Madrid zelebriert. Nach einem sonntäglichen Spaziergang über den berühmten Flohmarkt El Rastro kann man im schönen Parque del Buen Retiro entspannen, den ägyptischen Tempel von Debod besuchen und anschließend mit der Seilbahn Teleférico de Madrid fahren, um die Trendstadt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Die Millionenmetropole Madrid zählt neben Barcelona zu den beliebtesten Zielen für Städtereisende nach Spanien. Wer vor allem im Sommer die spanische Hauptstadt erkunden will, sucht oft nach einer stilleren Ecke für eine Auszeit vom Trubel der Metropole. Diese Ruheoase findet man u.a. im Parque del Buen Retiro im Herzen der Stadt. Hier kann man sowohl entspannen als auch Geschichte und Architektur entdecken. Doch nicht nur optisch ist der Retiro Park ein Erlebnis. Hier finden zudem auch regelmäßig Konzerte, Theateraufführungen und Kunstinstallationen statt.
Ursprünglich war der Park Teil des Stadtpalastes aus dem Jahr 1632. Ein Großteil der Palastgebäude fiel den Feldzügen der Napoleonischen Kriege Anfang des 18. Jahrhunderts zum Opfer. Nach und nach wurde das Gelände zu einem Park umgestaltet, und heute zeugen nur noch einige Museen in ehemaligen Palastgebäuden vom königlichen Glanz des ursprünglichen Palastes. Mit seinen zahlreichen Denkmälern und architektonischen Highlights kann sich der Retiro Park auch heute noch sehen lassen, weshalb er zu den beliebtesten Zielen sowohl für die Einheimischen als auch für Touristen zählt, die von den vielen nahgelegenen Hotels einen Spaziergang zum Parkgelände machen können. Beeindruckend ist beispielsweise das Mausoleum für den früheren spanischen König Alfons XII. mit dem von Menschenhand angelegten See Estanque del Retiro. Zu den Wahrzeichen des Parks zählt auch der Palacio de Cristal, ein Glaspavillon in Anlehnung an den Crystal Palace in London. Ein beliebter Treffpunkt ist der Fuente del Angél Caído, der Brunnen des gefallenen Engels, einer Figur aus dem Jahr 1877. Beim Bummel durch die Parkanlage kann man an jeder Ecke schöne Architektur entdecken, und die gepflegten, wunderschönen Blumenanlagen wie der Jardín de los Ausentes sind ein Highlight nicht nur für Hobbygärtner.
Wer nicht nur die zahlreichen Sehenswürdigkeiten kennenlernen, sondern vielleicht auch ein unvergessenes Shoppingerlebnis genießen möchte, der sollte die Gran Via ansteuern. Bis in die sechziger Jahre hinein war sie die größte Einkaufsstraße Madrids. Nach wie vor sind hier noch etliche angesagte Boutiquen, Cafés, Theater, Restaurants und Kinos ansässig. Die Einkaufsmeile hat ihren Ursprung am Plaza de Cibeles, führt an der Calle de Alcalá am berühmten Metropolis-Haus vorbei und geht dort aufwärts zur Calle de Fuencaral, wo sich der bekannte Telefónica-Turm befindet. Ebenfalls sind in diesem Bereich die wichtigen U-Bahn-Stationen der Linien 1 und 5 zu finden. Weiter geht es von der Plaza del Callao bergab bis zum Plaza de Espana.
Nach Pariser Vorbild wurde seinerzeit auch die Innenstadt von Madrid neu geplant. Die heutige Gran Via wurde im Jahr 1910 gebaut, trug jedoch aufgrund der bewegten spanischen Geschichte und des Bürgerkrieges in den zwanziger Jahren unterschiedliche Namen. Viele der hiesigen Gebäude präsentieren sich mit einzigartigen Fassaden aus dem letzten Jahrhundert. Genau das verleiht der Shoppingmeile ihr einzigartiges Flair. Nach einer anstrengenden Shoppingtour laden gemütliche Straßencafés zum Verweilen ein. Wer anschließend seine Einkaufstüten nicht noch quer durch die Stadt schleppen möchte, der sollte sich ein Zimmer in einem Hotel in der Nähe buchen.