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Ein Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt ist die historische Altstadt von Celle. Gut fünfhundert denkmalgeschützte Fachwerkhäuser aus mehreren Jahrhunderten säumen den Marktplatz und die anschließenden mittelalterlichen Gassen. Das größte Fachwerkhaus ist das Hoppener Haus, erbaut 1532. Die reich verzierte Fassade der sechs Stockwerke zeigt Figuren aus Tier- und Götterwelten, Ständebilder und Schnitzereien.
Am Markt stehen neben schönen Hotels in Celle auch das Alte Rathaus aus 1292 mit einem der ältesten Restaurants in Niedersachsen, dem Ratskeller, der 1378 seine Türen öffnete. Während das Alte Rathaus ein beispielhaftes Bauwerk der Weserrenaissance ist, zeigt sich das Neue Rathaus im neugotischen Gewand aus rotem Backstein. Das Celler Schloss mit angeschlossenem Residenzmuseum zeugt von der Vergangenheit der Stadt als Sitz der Herzöge Braunschweig-Lüneburg. Das Welfenschloss wurde mehrfach erweitert und vereint so Bauelemente aus Barock, Renaissance und Gotik. Im Rahmen einer Führung besichtigen Besucher auch das barocke Schlosstheater und die Renaissance-Kapelle.
Neben der barocken Stadtkirche St. Marien ist das Celler Garnison-Museum ein lohnendes Ziel in Celle. Hier wird die Geschichte der militärischen Anwesenheit in der Region eindrucksvoll aufgearbeitet. Das Kunstmuseum der Stadt ist bereits von außen sehenswert: Vier Mal am Tag wechselt die Fassade, als Celler "Kristall" bekannt, ihre Farbe. Eine Besonderheit: Das Museum gilt als 24-Stunden-Museum, denn mindestens ein Ausstellungsbereich ist immer geöffnet. Starke Kontraste zur Fachwerk-Idylle zeigen die Haesler-Bauten im funktionalen Bauhausstil wie die Volksschule in Celle, das Blumläger Feld und die Siedlung Georgsgarten. Zahlreiche Hotels in Celle sind am Rande der städtischen Grünanlagen ansässig. Der Französische Garten, Thaers Garten und der Schlosspark bieten sich neben dem neu angelegten Stadtpark zum Bummeln an. Wer nach ausgiebiger Stadtbesichtigung Sehnsucht nach Natur hat, fährt in die Südheide als Teil der herrlichen Lüneburger Heide vor den nordöstlichen Toren von Celle. Heidelandschaften und Moore, Kiefernwälder und Heidschnucken prägen die sanft hügelige Region, in der Wanderungen zu Fuß oder per Rad Ruhe und Erholung versprechen.
Pferdefreunde freuen sich auf den Besuch der Hengstparade auf dem Niedersächsischen Landgestüt in Celle. Die letzten zwei Wochenenden im September und das erste Wochenende im Oktober sollten sich Pferdenarren für Mittelalterspektakel, Dressuren und hinreißende Pferdeshows vormerken. Passionierte Läufer kommen Anfang März nach Celle, um am traditionellen Wasa-Lauf teilzunehmen.
Mit dem Zug lässt sich beispielsweise über Hannover oder Hamburg der ICE-Bahnhof Celle anfahren. Hernach stehen Busse bereit, durch welche die meisten Hotels in Celle gut zu erreichen sind. Für Autofahrer aus nördlicher und südlicher Richtung steht die Autobahn A7 zur Verfügung. Erstere nehmen die Abfahrt Soltau und folgen hernach der Bundesstraße B3. Letztere wechseln am Autobahnkreuz Hannover/Kirchhorst auf die A37, diese geht später in die B3 über. Von Osten folgt man der Autobahn A2, Abfahrt Braunschweig/Watenbüttel, danach der B214. Aus dem Westen kommend bietet sich zunächst die A2 an. Ein Wechsel auf die A352 erfolgt bei Hannover/Herrenhausen, dort findet sich die Abfahrt Mellendorf in Richtung Fuhrberg/Celle. Für den Flugverkehr ist Hannover zuständig. Der dortige Flughafen befindet sich in 35 Kilometer Entfernung (Luftlinie) und ist per Zug gut erreichbar.
Viel Platz und Gemütlichkeit, auch für größere Geschäftsessen, bietet das Restaurant „bell Mundo“. Die internationale Speisenauswahl ist umfangreich, ebenso wird eine große Vielfalt an Salat und Steaks angeboten. Celle bietet viele heidetypische Spezialitäten, darunter das beliebte Fleisch der Heidschnucken, die auf riesigen Weideflächen aufwachsen. Ein weiteres Plus der Lokalität stellt die Vielfalt an Getränken dar, die neben verschiedenen Erfrischungsgetränken und Bieren zudem mehr als 100 Cocktails präsentiert.
Ein großer Abwechslungsreichtum findet sich auch bei den Souvenirs. Ob Heidehonig oder –schnäpse, Bienenwachskerzen, wollene Heideschnucken-Figuren oder handgemachter Schmuck aus der Region, die Auswahl ist beeindruckend.