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Wer Ruhe und eine zauberhafte Natur sucht, ist in der Gemeinde Kropp genau richtig. Der Marktplatz überzeugt mit charmanten roten Ziegelhäusern und vermittelt Gemütlichkeit pur. Der Ort liegt auf der Route des historischen Heerweges, dem Ochsenweg, der die Verbindung zwischen Dänemark und Deutschland darstellte. Doch diese Strecke diente auch dem Viehhandel und war eine begehrte Pilgerroute. Heute erinnert nur noch der rote Ochse im Wappen von Kropp an diese historische Begebenheit. Doch verschlafen ist der Ort keinesfalls, vielmehr verfügt er über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Dies ist unter anderem auch dem Standort der Kai-Uwe-von-Hassel-Kaserne geschuldet, in der das Aufklärungsgeschwader 51 stationiert ist.
Die schleswig-holsteinische Gemeinde Schleswig liegt zirka 12 Kilometer südlich der Kreisstadt Schleswig. Durch das Gemeindegebiet führt die Bundesstraße B 77 mit Anschluss im Norden an die Bundesautobahn A 7. Damit ist Flensburg und die dänische Grenze in einer knappen Autostunde erreichbar. Über die B 77 ist Rendsburg in südlicher Richtung nur 20 Minuten entfernt.
Der Ort Kropp ist ein idealer Ausgangsort für zahlreiche interessante Unternehmungen. Kurz vor Schleswig kann der ehemalige Handelsplatz der Wikinger Haithabu besichtigt werden. Von dort aus beherrschten sie mit ihren schnellen Booten die gesamt Ost- und Nordsee. In dem ehemaligen Hafen von Haithabu wurde ein Wikingerschiff ausgegraben, das man heute besichtigen kann. Doch im Wikingermuseum ist noch mehr zu besichtigen und gleich nebenan zeigt das Danewerkmuseum, wie das Sperrwerk zwischen Wikingern und Franken funktionierte. Wer sich für historische Prachtbauten interessiert, sollte sich in Schleswig das Schloss Gottorf anschauen. Das Barockschloss wurde seit seiner Errichtung mehrfach erweitert und umgebaut und ist jetzt ein imposanter Bau. In den weitläufigen Räumen ist ebenfalls das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte untergebracht. Die wunderschönen Exponate zeugen von mittelalterlichen Epochen und zeigen aber auch die Kunst der Gegenwart. Drei Millionen Fundstücke sind im Archäologischen Landesmuseum zu sehen, die zu den größten Sammlungen in Europa gezählt werden. Ein besonderes Ausstellungsstück ist hier das Nydamboot, das wahrscheinlich im Jahre 320 gebaut wurde. Eine gesonderte Ausstellung zeigt die Geschichte und die Bedeutung dieses archäologisch interessanten Exponates. Auch die Gärten präsentieren sich ein einem zauberhaften Kleid. Vom Globushaus erblickt man den riesigen Spiegelteich, in dessen Mitte sich eine Herkulesfigur erhebt. Die Gartenanlage ist liebevoll mit kleinen Wegen durchzogen, die ein exaktes Muster darstellen. Die barocke Gartenarchitektur begeistert durch korrekt geschnittene Buchsbaumhecken und mit Freitreppen, die mit Kaskaden geschmückt sind.