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Elmshorn – Industriestandort und Heimat großer Köpfe

5 passende Hotels in Elmshorn

Die besten Hotels in Elmshorn

Illustre Namen satt: Unter den Elmshorner Köpfen finden sich jede Menge Berühmtheiten aus Sport, Medien, Kunst, Politik und Literatur. So ist Tennis-As Michael Stich ebenso ein Sohn der Stadt wie TV-Koch Tim Mälzer. Aber natürlich gibt es über die Mittelstadt noch einiges mehr zu erzählen. Urkundlich wurde der Ort erstmals im Jahr 1141 als Elmeshorne erwähnt. Nach einer wechselhaften Geschichte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert bekam Elmshorn im Fahrwasser der industriellen Revolution am 11. April 1870 das Stadtrecht verliehen. Von da an entwickelte sich der Ort schnell zu einer Industriestadt, die noch heute von der Nähe zur Hansestadt Hamburg profitiert.

Lage: Die Grenze zwischen Marsch und Geest

Elmshorn liegt am westlichen Rand Schleswig-Holsteins 32 Kilometer von Hamburg entfernt. Es ist direkt an der Krückau gelegen, einem Nebenfluss der Elbe. In früheren Zeiten bedeutsam für die Seeschifffahrt, wird die Krückau seit dem Bau des Krückausperrwerkes nicht mehr als wirtschaftlicher Wasserweg genutzt. Dennoch ist die Verkehrsanbindung gesichert. Elmshorn liegt direkt an der Bundesstraße 431 und der Autobahn 23 von Hamburg nach Heide. Der Bahn- und Busverkehr gewährleistet Mobilität in alle Richtungen und mit Hamburg liegt der nächste internationale Flughafen quasi direkt vor der Haustür.

Business: Lebensmittel und Briefzentrum

Elmshorn gehört als sechstgrößte Stadt Schleswig-Holsteins zur Metropolregion Hamburg. Mit den Konzernen Peter Kölln und Kraft Foods kann sich die Lebensmittelindustrie am Standort durchaus sehen lassen. Außerdem befindet sich seit 1997 ein Briefzentrum der Deutschen Post AG in Elmshorn, das die gesamte Westküste von Schleswig-Holstein bedient. Daneben haben sich am Standort noch Vertreter der Petrochemie, EDV-Technik und zahlreiche Einzelhandelsunternehmen verschiedenster Branchen niedergelassen.

Kultur: Kirche im Stil eines Walfangschiffes

Das wichtigste bis heute erhaltene historische Bauwerk der Stadt ist die St.-Nikolai-Kirche. Durch die charakteristischen Holzeinbauten im Stil der Walfangepoche bekommt man beim Eintreten das Gefühl, sich im Unterdeck eines Walfängers zu befinden. Die während des Dreißigjährigen Kriegs zerstörte Kirche wurde 1660 wieder aufgebaut und im folgenden Jahr turmlos eingeweiht. 1733 wurde die Neue Kirche angebaut, der Kirchturm wurde erst 1881/82 hinzugefügt. Nach aufwendigen Umbau- und Renovierungsarbeiten wurde die Nikolai-Kirche am 23. Februar 1913 nochmals geweiht.

Freizeitaktivitäten: Ochsenweg und andere Pfade

Als jahrhundertealte Route von Viborg in Dänemark nach Wedel an der Elbe ist der Ochsenweg heute bei Radfahrern und Wanderern besonders beliebt. Von Elmshorn aus kann die letzte Wegstrecke bis zur Elbe erkundet werden. Aber der Ochsenweg steht selbstverständlich nicht allein da – ganz im Sinne des Sportgedankens verfügt Elmshorn über ein komplettes und großzügig ausgebautes Netz an Rad- und Wanderwegen. Wer nicht wandern oder radeln möchte, kann selbstverständlich auch die vielen anderen Sportangebote der Stadt nutzen, denn in diesem Sektor lässt sich Elmshorn wahrlich nicht lumpen. Sei es nun Wasser-, Ball- oder Pferdesport: Insbesondere für letzteres wurde Elmshorn bereits als pferdefreundliche Stadt, für die reichhaltige Auswahl an sportlichen Aktivitäten als sportfreundliche Kommune 2008 ausgezeichnet.