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Friedrichsdorf – Erfinderstadt mit interessanter Historie

5 passende Hotels in Friedrichsdorf

Die besten Hotels in Friedrichsdorf

Der wohl bekannteste Bewohner der hessischen Stadt im Taunus ist der Physiker und Erfinder Philipp Reis. Er erfand im 19. Jahrhundert das Telefon. Nach seinem Studium ließ er sich in Friedrichsdorf nieder, wo er 1874 auch starb. Heute kann man das Leben und Wirken des Erfinders im Philipp-Reis-Haus nachvollziehen. Die original erhaltenen Räume machen den Physiker wieder lebendig – in einem Raum kann man die Entwicklung vom ersten Fernsprecher bis zum schnurlosen Telefon entdecken. In demselben Haus befindet sich auch das Hugenottenmuseum. Seinen Ursprung findet die Stadt nämlich in der Hugenottenverfolgung Ende des 17. Jahrhunderts. Viele Franzosen kamen in diese Region und gründeten so Friedrichsdorf – das auch heute eine frankophone Note trägt.

Lage: Blick auf den Taunus

Friedrichsdorf liegt im Mittelgebirge Taunus. Der nördlich gelegene Taunushauptkamm, ist für ein idyllisches Panorama verantwortlich und ist Mittelpunkt der aus Wiesen und Felder bestehenden Landschaft. Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die A 5, in weniger als einer halben Stunde kann man am Flughafen Frankfurt am Main sein. Ähnlich schnell erreicht man die Main-Metropole mit der S-Bahn und regionalen Bahnverbindungen.

Business: Der Zwieback machte die Stadt berühmt

Traditionell war Friedrichsdorf eine Stadt des Handwerks und der Herstellung. Internationale Berühmtheit erlangte die Stadt mit ihrem Zwieback. Der Friedrichsdorfer Zwieback war im 19. Jahrhunderts eine erstklassige Marke. Zu den bekanntesten Herstellern gehörte das Unternehmen Stemler und Pauly und Praum, wobei letzteres noch heute besteht. Ein Nachfolger aus der Familie Pauly gründete Anfang des 20. Jahrhunderts das heute weltweit agierende Unternehmen Milupa, das seinen Sitz noch immer in Friedrichsdorf hat. Geprägt wird die Stadt heute jedoch durch Branchen wie Medizintechnik, Medizinische Kunststofftechnik und Unternehmen im Fahrzeugbereich.

Kultur: Die Friedrichsdorfer Keramikkunst

Wie Töpfer im 17. Jahrhundert wunderschöne Keramikkunstwerke herstellten, kann man im Heimatmuseum Seulberg erleben. Untergebracht ist das Stadtmuseum im ältesten Stadtteil Friedrichsdorf, Seulberg. In dem ehemaligen Schul- und Rathaus werden die von insgesamt 16 regionalen Meistern hergestellten Wasserkrüge, Ofenkacheln und andere Erzeugnisse ausgestellt. Zu den weiteren Schwerpunkten des Museums gehört ein original eingerichtetes Klassenzimmer aus dem 19. Jahrhundert und Exponate aus den typischen Handwerkskünsten der Region.

Freizeitaktivitäten: Panoramablick auf die Frankfurter Skyline

Die vielseitige Landschaft des Taunus können Wanderer auf dem Friedrichsdorfer Rundwanderweg entdecken. Die knapp 20 Kilometer lange Strecke führt entlang an rauschenden Buchenwäldern, der Wiesenauen und dem Erlenbach, der sich durch die Stadt schlängelt. Highlight der Wanderung ist der Blick von der Feldbrücke auf die Skyline Frankfurts. Auf diesem längeren Spaziergang streift man auch den einladenden Hardtwald. Sportler können dort den Kletterwald Taunus besuchen und die Rotbuchen von oben betrachten.