
Berlin ist eine der Kulturzentren Europas und hat als solche eine breit gefächerte Auswahl an kulturellen Angeboten und Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist die Berliner Philharmonie am Kemperplatz, die jedes Jahr aufs Neue mit den Konzerten der dort beheimateten Berliner Philharmoniker lockt. Kulturell und musisch interessierte Touristen sollten sich also unbedingt um ein Hotel in der Nähe der Philharmonie bemühen, damit die Wege zu den interessantesten Konzerten Berlins nicht weit sind.
Die Berliner Philharmoniker waren bereits gegründet, noch bevor sie eine feste Heimstätte hatten. Diese erhielten sie 1888, allerdings wurde das Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört. Erst 1963 konnte die heutige Berliner Philharmonie eröffnet werden, entworfen und erbaut wurde sie von Hans Scharoun. Heute gilt sie als Teil des Kulturforums Berlin und ist vom Potsdamer Platz aus gut zu erreichen. Es handelt sich um ein Monument moderner Architektur, das allein deswegen interessant und sehenswert ist.
Die Berliner Philharmonie ist die Anlaufstelle für Touristen und Besucher, die musikalisch interessiert sind und auf ein gutes Konzert nicht verzichten möchten, wenn sie Berlin besuchen. Dienstags um 13 Uhr finden die so genannten Lunchkonzerte statt: Der Eintritt ist kostenlos und es wird zur Kammermusik der Philharmoniker gutes Essen serviert. Man kann die Lunchkonzerte eigenverantwortlich besuchen und muss nichts planen, sie sind daher ideal für Kurzentschlossene. Sie dauern zwischen 40 und 50 Minuten und nehmen daher nicht viel Zeit in Anspruch, wenn man noch anderes in Berlin vorhat. Interessant ist aber sicherlich auch der jährliche Konzertplan der Philharmoniker, der auf der Webseite veröffentlicht wird. Ein Konzert in der Philharmonie kann der Anlass oder zumindest der krönende Abschluss einer Berlin-Reise sein. Es empfiehlt sich, die Karten rechtzeitig online zu bestellen, da sie schnell ausverkauft sind und rechtzeitig vorher zum Verkauf angeboten werden. Die Teilnehmerzahl bei den Lunchkonzerten ist auf 1600 Personen begrenzt, Eintrittskarten kann man nicht vorher reservieren.
Wenn gerade keine Konzerte stattfinden, besteht die Möglichkeit, an einer einstündigen Führung durch die Philharmonie und den Kammermusiksaal teilzunehmen. Sie werden in deutscher und englischer Sprache gehalten, nach vorheriger Absprache auch in mehreren anderen. Eine Anmeldung ist nur dann erforderlich, wenn man als Gruppe erscheinen oder einen fremdsprachigen Führer buchen möchte. Der Treffpunkt befindet sich am Künstlereingang der Philharmonie, dort kann man sich zu den Zeiten der Führung einfinden und wird abgeholt. Eine weitere interessante Anlaufstelle neben der Philharmonie wäre auch das Musikinstrumente-Museum, das sich direkt nebenan befindet.
Da die Berliner Philharmonie zentral gelegen ist, fällt es nicht schwer, Hotels in allen Preisklassen in der direkten Umgebung zu finden. Gerade zu den Zeiten der wichtigsten Konzerte ist es empfehlenswert, die Zimmer rechtzeitig zu buchen, da die Hotels dann besonders begehrt sind. Die Philharmonie ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden und schnell von allen wichtigen Punkten aus zu erreichen. Eine geeignete Bleibe findet sich daher für alle Besucher, die sich für die kulturelle Seite Berlins interessieren und die Philharmonie auf jeden Fall kennen lernen möchten.
